Bremer erneut kopfüber in Container erwischt

Das Ding mit der Lüge und den kurzen Beinen

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Zweimal die gleiche Ausrede: Lügen haben kurze Beine.

Am Sonntagmittag traf die Besatzung eines Streifenwagens einen alten Bekannten wieder. Zunächst eigentlich nur dessen Beine, denn die ragten aus dem Sammelcontainer für Elektronikgeräte einer Recycling-Station an der Ernst-Glässel-Straße im Viertel heraus.

Wie das Bild, das zur Beweisdokumentation aufgenommen wurde, zeigt, nutzte der Mann sein Rad als Tritt für den vermeintlich wagemutigen Tauchgang. Die Beamten hörten zudem deutliche Wühlgeräusche aus dem Innern. „Nach Aufforderung krabbelte dann die zu den Beinen gehörende Person aus dem Container“, heißt es in der Polizeimeldung. Der Mann stellte sich als alter Bekannter heraus, der bereits im Januar in gleicher Pose an Ort und Stelle angetroffen wurde.

Wenig kreativ versuchte es der 52-Jährige auch diesmal wieder mit der gleichen Geschichte. Er habe versehentlich ein Ladekabel im Container für Elektronikgeräte entsorgt, das er nun suche. Für die Polizisten im Vergleich zum ersten Zusammentreffen wegen der Wiederholung eine unglaubwürdige Erklärung. Der 52-Jährige erhielt daraufhin eine Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls sowie einen Platzverweis für die Recycling-Station.

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