Nach Tag voller Hin und Her

Bremer Bombe schließlich problemlos gesprengt

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Nachdem ein Bagger Vorbereitungen am Erdreich vorgenommen hatte, konnte die 1.000-Kilo-Bombe problemlos und kontrolliert gesprengt werden.

Es kam alles etwas anders als geplant, mit der Bombenentschärfung bzw. -sprengung in Bremen. Aber nach einem langen, aufregenden Arbeitstag kann die Bremer Polizei vermelden: „Ende gut, alles gut“.

Eigentlich sollte bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe im Stephani-Viertel bereits am Freitag vor Ort entschärft werden. Dies wurde wegen der geringeren Beeinträchtigung der Bevölkerung auf Sonntag verschoben, so die Polizei. Da die Entschärfung dem Experten vom Kampfmittelräumdienst jedoch nicht gelang, wurde eine kontrollierte Sprengung im Wohngebiet in Erwägung gezogen. Doch auch dieses Vorhaben musste aufgrund einer in der Nähe verlaufenden Gasleitung abgebrochen werden werden.

Schließlich wurde die 1000-Kilo-Bombe nach sorgfältiger Abwägung der Risikolage ins Güterverkehrszentrum transportiert und dort nach der Vorbereitung durch einen Bagger problemlos um 17.20 Uhr gesprengt. Nach der morgendlichen Evakuierung des Wohngebiets in einem Umkreis von 600 Metern, wurde auch im GVZ ein Sicherheitsradius von 1.000 Metern eingerichtet. Evakuierungen waren in dem unbewohnten Gebiet nicht nötig – nur ein Bauer musste fünf Kühe von der Weide holen.

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