Erschütterungen möglich

Update: Bombe wird im GVZ gesprengt

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Die Polizei teilt mit, dass die am Donnerstag bei Bauarbeiten im Stephani-Viertel gefundene Weltkriegsbombe nicht vom Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden kann.

Innerhalb der nächsten Stunden wird daher eine kontrollierte Sprengung der Bombe erfolgen. Dazu muss der Bereich um den Lageort zunächst großzügig ausgekoffert werden, um möglichen Beschädigungen durch die zu erwartende Detonation entgegenzuwirken. 

Der Evakuierungsradius um den Fundort beträgt 600 Meter. Darüber hinaus wird luftschutzmäßiges Verhalten in einem Radius von 1500 Meter empfohlen. Welche Bereiche betroffen sind, könnt Ihr der Grafik entnehmen. Die Polizei bittet alle Anwohner am Sonntag, auf die Radiodurchsagen sowie die Durchsagen des Lautsprecherwagens der Polizei Bremen zu achten. Für den Zeitraum der Entschärfung ist zudem mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Betroffen von Evakuierungsmaßnahmen wird auch ein Teilstück der Oldenburger Straße sein. Die Stephanibrücke wird für den Zeitraum der Entschärfung gesperrt werden.

Update (14.10 Uhr): 

Nach neuestem Erkenntnisstand wird die amerikanische Bombe nicht vor Ort gesprengt werden, sondern in einen unbewohnten Bereich gebracht. Das vermeldet die Polizei Bremen in einer Pressemitteilung.

Andreas Rippert, der Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes der Polizei Bremen und Einsatzleiter, Jens Rezewski, haben sich nach einer erneuten Risikoabwägung dafür entschieden, da die Bombe nach der Freilegung transportabel ist.

Das „Restrisiko“, dass von einer Gashochdruckleitung in der Nähe des Fundortes ausging, wird durch diese Entscheidung bewusst umgangen.

Maßnahmen zum Abtransport der Bombe wurden bereits in die Wege geleitet.

Update (14.30 Uhr): 

Die Polizei teilt mit: Die Weltkriegsbombe wurde mittlerweile auf ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes der Polizei Bremen verladen und wird derzeit ins Güterverkehrszentrum (GVZ) abtransportiert.

Update (15.45 Uhr):

Die Polizei Bremen informiert: Die transportierte 20-Zentner-Bombe wird heute noch an ihrem jetzigen Lagerungsort gesprengt werden. Die Vorbereitungen hierfür laufen.

Der Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes der Polizei, Andreas Rippert, hat sich für eine Örtlichkeit nahe dem Ende der Autobahn 281 entschieden. 

Der genaue Zeitpunkt für die Sprengung kann noch nicht benannt werden, da zunächst noch Erdarbeiten durchgeführt werden müssen.

Für die Sprengung wird ein Sicherheitsradius von 1000 Metern eingerichtet.

Im Umfeld der Sprengung kann es bei der Detonation zu Erschütterungen kommen.

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