So hat sich die Hansestadt verändert

Neue nordbuzz-Serie: Bremen gestern und heute

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Bremen im Wandel der Zeit. Das Angesicht der Hansestadt hat sich im Laufe der letzten einhundert Jahre enorm verändert. Wie bekannte Bremer Hotspots etwa noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgesehen haben, zeigt unser Fotovergleich.

Oben, ein fast gewohntes Bild: Die Martinikirche, wie sie nahe der Weser in die Höhe ragt. Der Turm daneben indes existiert mittlerweile nicht mehr. Er gehörte zur St. Ansagarii-Kirche, die bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg den höchsten Kirchturm Bremens stellte. Die Gemeinde fand eine neue Heimat in Schwachhausen. Ein Stück weiter vermissen wir dagegen die Fußgängerbrücke, die die Schlachte mit dem Teerhof verbindet – zumindest auf dem historischen Foto, das um 1910 aufgenommen wurde. 

Beim zweiten Bild spielt wieder die einstige St. Ansgarii-Kirche eine Hauptrolle. Einst an der Obernstraße gelegen, findet man Hinweise auf die Kirche nur noch im Straßennamen und dank der Ansgarsäule vor dem Gewerbehaus. Unterdessen wäre die Ruine nach dem Krieg wohl auch wiederaufbaufähig gewesen. Dass sie stattdessen abgerissen wurde, löste erhebliche Widerstände aus. Auf dem freigewordenen Platz entstand Anfang der 60er-Jahre ein Hertie-Kaufhaus. Das historische Bild ist von 1920. 

Von jener Stelle aus wurde unterdessen das dritte Foto aufgenommen. Es zeigt neben dem Dom vor allem auch einen kleinen Einblick in das einstige Leben in den Straßen von Bremen im Jahr 1938, da entstand das historische Bild.

Hier geht's zum zweiten Teil der Serie:

Bremen gestern und heute II

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