Bordmenüs im Flugzeug

Was passiert eigentlich mit übrig gebliebenem Flugzeugessen?

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Pasta, etwas Salat, ein trockenes Brot, Joghurt mit Kirschen: So in etwa sieht ein klassisches Bordmenü im Flugzeug aus, auf das die Passagiere oft sehnsüchtig warten. Doch was passiert eigentlich mit übrig gebliebenem Essen?

Voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub sitzen die meisten Passagiere im Flugzeug. Oftmals sind auch noch andere Gefühle dabei: Durch mehr oder weniger starke Flugangst etwa oder Nervosität, ob für den Familienurlaub auch alles passt.

Ablenkung und etwas für die Nerven ist in jedem Fall sehr erwünscht, wenn man im Flugzeug sitzt. Da kommt das Flugzeugessen gerade recht. Meist kein kulinarischer Kracher, macht es dennoch satt und vertreibt ein wenig die Zeit bis zum ersehnten Reiseziel. Nicht selten geht Essen aber auch wieder zurück, oftmals sogar unangerührt. Doch was passiert eigentlich mit diesem zurückgegangenen Essen? Das Reiseportal Travelbook hat dazu verschiedene Fluggesellschaften befragt.

Ergebnis mehr als ernüchternd

Die meisten Airlines schmeißen zurückgegangenes Essen einfach weg. „Alle Mahlzeiten, auch solche, die nicht verteilt oder angerührt wurden, müssen nach Beendigung des Fluges in geeigneten Anlagen entsorgt werden“, erklärt beispielweise Benjamin Held, Sprecher der deutschen Fluggesellschaft Condor, der Reise-Website. Dies, so eine Sprecherin der Lufthansa, geschehe innerhalb der EU aufgrund von Hygieneverordnungen des Europäischen Parlaments. Aufgrund dieser Vorschriften sei auch das Spenden der übrig gebliebenen Bordmenüs nicht möglich, so die Lufthansa-Sprecherin weiter.

Die Fluggesellschaft Emirates gab an, dass Mahlzeiten, sobald sie an die Airline übergeben wurden, nicht zur erneuten Nutzung an den Catering-Betrieb zurückgegeben werden dürfen. Dadurch, so ein Sprecher der Fluglinie, werde garantiert, dass die Kühlkette der Lebensmittel nicht unterbrochen werde.

Übrig gebliebene Bordmenüs variieren von Flug zu Flug

Ein Sprecher der Qatar Airways erklärte dem Reiseportal, dass sich die Anzahl der übrig gebliebenen Flugzeugessen nur schwer festlegen ließe. Das liege daran, dass sich das Verhalten der Passagiere von Flug zu Flug auch sehr unterscheide. Singapore Airlines gab dagegen an, die Anzahl der Mahlzeiten sei genau auf die Passagierzahl abgestimmt.

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