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Die Top-5 der schlimmsten EM-Songs aller Zeiten

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Beim Feiern grölt man in der Regel ja alles mit

Der Fußball-Song. Ein Genre für sich, aber nicht immer ein Hörgenuss. Wir haben anlässlich der Europameisterschaft 2016 die Top-5 der schlimmsten EM-Songs aller Zeiten zusammengestellt – mit einem topaktuellen Möchtegern-Hit an der Spitze.

Vermutlich ist es häufig gar nicht böse gemeint. Tatsächlich weisen YouTube-Fußball-Songschreiber auch nicht selten darauf hin, dass sie vorrangig die Mannschaft unterstützen wollen. Zum Leidwesen – und manchmal zur Belustigung – des Zuhörers ist das Ergebnis nicht immer angenehm. Doch auch richtig professionell produzierte Pseudo-Hymnen können zur akustischen Blutgrätsche ausarten. Sogar offizielle Songs zu internationalen Turnieren sind teilweise an Skurrilität kaum zu überbieten. Hier die fünf schlimmsten:

Platz 5

EM 2008: The Beckenbauers – „Das Wunder von Wien“ 

Bei der Euro in Österreich und in der Schweiz schaffte es die deutsche Mannschaft tatsächlich bis ins Finale in Wien. Dass es am Ende verloren ging, ist das vielleicht auf diese fiese Nummer zurückzuführen? So als schlechtes Omen? Wahrscheinlich war es am Ende doch eine Floskel von The Beckenbauers zu viel.

Platz 4

EM 1992: Peter Joeback und Towe Jaarnek - „More Than A Game“ 

Beim Hören dieses Stücks gab es diverse Gelegenheiten, bei denen uns ein „unglaublich“ auf den Lippen lag. Unglaublich, dass dieser Synthesizer-Overkill mal gerne gehört wurde. Unglaublich, dass das hier auch noch ein offizieller Beitrag für das Turnier in Dänemark war. Unser Anti-Fußball-Song. Das passt so gar nicht zusammen. Die Portugal-Bilder von 2004 im „Video“ hier haben übrigens nichts mit dem ursprünglichen Song von 1992 zu tun.

Platz 3

EM 2008: Stefan Peters feat. Gotthilf Fischer - „Ein Stern, der über Deutschland steht“ 

Über die bekannte Vorlage zu der Nummer müssen wir jetzt nicht streiten. Kann man mögen, muss man nicht. Aber sowohl Befürworter als auch Gegner von DJ Ötzis und Nik P.s Original sollten sich einig sein: Dieses Remake, um auf den EM-Hitschreiber-Zug aufzuspringen, war nicht nötig, und ist auch einfach unerträglich umgesetzt. Und das Schlimmste ist eigentlich, dass sich der verdiente Gotthilf Fischer für solch eine gruselige Nummer vor den Karren spannen ließ.

Platz 2

EM 2012: Red Foxes – „Winners“ 

Platz 1 knapp verpasst, wenngleich er auch hier berechtigt gewesen wäre. Obwohl: Junge Mädels tanzen durch die ukrainische Sonne. Eigentlich eine gute Idee, und mit einem anderen Song hätte das auch durchaus klappen können. Falls Ihr Euch nach dem Hören fragt, ob ihr das richtig verstanden habt: Ja, der Text besteht hauptsächlich aus dem rhythmischen Trällern von Ländernamen. Natürlich muss man dem Stück eines lassen: Extrem unterhaltsam ist es schon.

Platz 1

EM 2016: Stefan Stürmer & Melanie Müller - „Ab nach Frankreich“ 

Sie hat es wieder getan. Melanie Müller platziert erneut einen Fußball-Song im Internet. Einen mutmaßlichen Stimmungshit. Im Video: Viel Gehüpfe, viel Gegröle, schön und gut. Das Problem: Der Song und der Clip dazu hätten noch so gut sein können, aber bei Zeilen wie „Wir woll'n ein T wie Tor von To-To-Thomas Müller“ oder „Müller-la-la-sha-la-la-la-la“ hört der Spaß einfach auf.

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