Streams nun Teil der Single- und Albumcharts

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Prinz Pi veröffentlicht am 5. Februar "Im Westen nix Neues", die Vorverkäufe sind gut. Doch reichen diese für Platz eins der Charts nach der Neuregelung?

Neue Regularien für die Plattenhitparaden: Bei den Chart-Auszählungen vom 5.

Februar werden erstmals auch Streams mitgezählt. Das gilt für die Single- wie für die Album-Ausgabe. Grund sei die steigende Bedeutung des Hörens auf Abruf: Streams machen inzwischen 14 Prozent des Gesamtumsatzes des Musikmarkts aus: "Wir sind gespannt, welchen Einfluss dieses Trendsegment auf den Album-Markt in Zukunft haben wird", erklärt GfK-Entertainment-Geschäftsführer Dr. Mathias Giloth. Gezählt werden alle über 30-sekündigen Abrufe bei den Bezahl-Angeboten von Apple Music, Deezer, Google Play Music, Juke, Microsoft Groove, Napster, Qobuz, Spotify, WiMP und Tidal. Damit besteht das Fundament der "Offiziellen Deutschen Charts" aus drei Säulen: dem physischen Verkauf, Downloads und sogenannten Premiums-Streams. Bei den parallel seit 2012 ausgewerteten Streaming-Charts werden auch die werbefinanzierten Abrufe von Nicht-Abonnenten mitgezählt.

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