„57th & 9th“

Sting: Prince-Tribut auf neuem Album

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Zuletzt veröffentlichte Sting ein Duett mit der französischen Sängerin Mylène Farmer. Noch dieses Jahr soll ein neues Album erscheinen.

Elektronika, Rock, Klassik, Jazz, Folk - auf seinen vergangenen Alben war Sting stets bereit für Experimente.

Das soll bei „57th & 9th“ anders sein. Beim kommenden Werk des Briten handele es sich um ein Pop-Album ohne große Ausreißer, erklärte Sting. Die Texte sollen dabei aber trotzdem ernste Themen behandeln. So setze er sich etwa mit dem Tod auseinander - betroffen vom Ableben des Kollegen Prince: „Man muss sich mit der Sterblichkeit befassen, gerade in meinem Alter. Ich bin 64.“ So sei das Stück „50.000“ laut dem Ex-Police-Frontmann „ein Kommentar darauf, wie geschockt wir sind, wenn eine unserer kulturellen Ikonen stirbt“, zitiert ihn der „Rolling Stone“. „Man kommt zum bittersüßen Schluss, dass diese Selbstüberschätzung am Ende gar nichts bedeutet.“ Ebenso befasst er sich auf dem noch für dieses Jahr geplanten Album mit der Flüchtlingsfrage und dem Klimawandel: „Ich befinde mich aktuell noch ein bisschen in einer Depression über den Brexit. Die EU hat zumindest eine Idee, wie man den Klimawandel in den Griff bekommt“, stellt Sting fest.

tsch

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