Hurricane & Southside

Nach Festival-Abbrüchen: Entschädigungen angedacht

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Für so manche Festival-Besucher waren die Bands beim Hurricane nur Nebensache - kein Wunder bei solch schönen Schlammschlachten.

Festivalbesucher beschreiben „eine schwarze Wand“, die sich dem Gelände näherte, plötzlich war es am helllichten Tag Nacht; die Musikfans sollten ein Gewitter sonderbaren Ausmaßes in ihren Autos vorüberziehen lassen.

Schnell nach dem Unwetter vom Freitag war klar: So kann das Southside-Festival (24.-26. Juni, Baden-Württemberg) nicht weitergehen, ein Abbruch war die Folge. Bereits in dieser Woche sollte der Vorverkauf zur 2017-er Ausgabe starten. Wegen den im Vergleich zu den Vorjahren deutlich aufwendigeren Aufräumarbeiten wird sich dies aber noch herauszögern. Auch wolle man den Ticketinhabern, die für mindestens 150 Euro nur eine Handvoll Bands sehen durften, entgegenkommen. Die Webseite des Southside-Festivals - auch die der Schwesterveranstaltung Hurricane in Niedersachen, wo ebenso wegen eines Unwetters einige Acts nicht spielen konnten - ermöglicht nun die Registrierung für Karten für 2017. Wer noch seine Ticketnummer von 2016 zu Hand hat, kann diese dort hinterlassen, in „sicherlich ein paar Wochen“ werde man laut Facebook-Eintrag Informationen zu möglichen Entschädigungen parat haben. 

Anfang Juni musste bereits das größte Rockfestival Deutschlands, Rock am Ring, dem Wetter Tribut zollen. Auch hier müssen sich die Besucher noch wegen eines möglichen Schadenersatzes gedulden.

tsch

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