Antrag abgelehnt

Keine Gnade für John-Lennon-Mörder

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Im Dezember 1980 erschoss Mark David Chapman den Ex-Beatle John Lennon (im Bild).

Mark David Chapman - bei diesem Namen ballt sich die Faust von unzähligen Musikfreunden.

Der 61-Jährige befindet sich seit über 35 Jahren in einem New Yorker Gefängnis, verurteilt wegen Mordes an John Lennon. Eigentlich lautet seine Strafe lebenslänglich, doch Chapman versuchte nun zum neunten Mal, durch ein Gnadengesuch freizukommen. Sein Antrag wurde erneut abgelehnt. Der gebürtige Texaner war großer Fan der Beatles. Seine Verehrung Lennons schlug allerdings in Hass um, als dieser 1966 äußerst medienwirksam behauptete, die Fab Four seien „aktuell populärer als Jesus“. Am 8. Dezember lauerte der „wiedergeborene Christ“ Lennon vor dessen New Yorker Wohnung auf und schoss fünfmal auf den Musiker, der noch in derselben Nacht seinen Verletzungen erlag. Chapman zeigte inhaftiert zuletzt Reue: Er habe den falschen Weg gewählt, um berühmt zu werden. Er entschuldige sich für all den Schmerz, den er verursacht hat. Erst 2018 ist es ihm erneut möglich, seine Freilassung zu beantragen.

tsch

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