Die Ohren spitzen!

Kate Tempest: Let Them Eat Chaos

Kate Tempest - Let Them Eat Chaos

Kate Tempest ruft zum zweiten Mal auf Albumlänge Figuren ins Leben, denen man innerhalb eines Songs nahe kommt.

Was überschlugen sich die Superlative nach Kate Tempests wahrlich großartigem Debütalbum „Everybody Down“ (2014). Ein eingerappter Roman, eine über zwölf Songs erzählte Geschichte, mitten aus der Welt zwischen Londoner Proletariat, Kleingangstertum und den Kokslieferanten der City. Die heute 30-jährige Tempest gab denn auch ihr Buch-Debüt, in dem sie ihre Geschichte um Becky, Peter und Harry weitersponn. Nun auf „Let Them Eat Chaos“, ihrem zweiten Album, bringt sie ebenfalls diverse Charaktere zusammen. Mal gerappt über karge, Synthie-umhauchte Beats, mal schlicht als Lyrik vorgetragen entwirft sie eine Vielzahl von Szenarien. Sie versetzt sich abermals in Figuren hinein, die alle vollkommen unterschiedlich zu ticken scheinen, doch mindestens räumlich gar nicht zu weit auseinanderliegen.

tsch

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