Nach Sammelklage

„Happy Birthday“ ist nun Allgemeingut

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Marilyn Monroe sang es einst für Präsident John F. Kennedy: „Happy Birthday“ ist einer der bekanntesten Songs der Geschichte.

Man muss sich das nur mal vorstellen: Ohne Bedenken lässt man in einem Video oder einer Audioaufnahme das weltbekannte Geburtstagslied „Happy Birthday To You“ erklingen, stellt es online, und wenige Tage später liegt eine Rechnung im Briefkasten.

So passierte es etwa der amerikanischen Sängerin Rupa Marya sowie der Filmemacherin Jennifer Nelson, die eine Dokumentation über die Herkunft des Songs drehte. Die Rechnung stammte von Majorlabel Warner, das seit 1988 an dem Ständchen-Stück die Rechte für sich beanspruchte. 455 respektive 1.500 Dollar sollten die beiden Frauen bezahlen. Keine Einzelfälle. Gemeinsam mit weiteren Künstlern zog man mit einer Sammelklage vor Gericht. Bereits im September 2015 kippte ein kalifornischer Richter den Anspruch Warners an dem Lied, nach einem Vergleich wurde nun auch entschieden, dass der Konzern die abgemahnten Künstler zu entschädigen hat - mit insgesamt 14 Millionen Dollar. „Happy Birthday To You“ geht zurück in das 19. Jahrhundert, getextet und komponiert von einer Kindergärtnerin aus Kentucky und ihrer Schwester.

tsch

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