Torbogen für ein Casino

Bob Dylan wieder als Eisen-Künstler aktiv

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Bob Dylan ist bekanntlich nicht nur Musiker, auch seine Gemälde und Metallkonstruktionen finden Anklang.

Zum alten Eisen gehört Bob Dylan auch mit seinen 75 Lenzen noch nicht - auch die jüngsten Alben des ewigen Folk-Rock-Troubadours finden großen Anklang.

Auch seine Vielseitigkeit hat der Amerikaner nicht eingebüßt: Neben seinen gemalten Kunstwerken schweißt und gestaltet Dylan Konstrukte aus Metall. Für ein Casino in Maryland entwarf und kreierte der Meister nun einen Torbogen, der sich laut „Rolling Stone“ aus verschiedenen Fundstücken wie Werkzeugen aus der Landwirtschaft und Küchenutensilien zusammensetzt. Das Kunstwerk, das den schlichten Namen „Portal“ trägt, misst acht mal viereinhalb Meter und soll Ende des Jahres angebracht werden. Es wird die erste permanente öffentliche Installation Dylans sein. 

Seit 30 Jahren, das verriet der sechsfache Vater bereits in Interviews, schweißt er für Familienangehörige und Freunde ähnliche Konstrukte - der ehemalige Folk-Barde erklärt dies mit seiner Herkunft aus Minnesota, in der Nähe von Erzbergwerken und Eisenhütten, „wo man jeden Tag Eisen atmen und riechen konnte“. Besonders Tore haben es ihn angetan, wie er im „Rolling Stone“ gewohnt poetisch erklärt: „Sie können geschlossen werden, gleichzeitig gewähren sie aber auch den Jahreszeiten und Brisen Einlass und lassen sie strömen. Sie können dich aus- und einschließen. Im Prinzip ist das aber dasselbe.“ Frühere Kunstwerke aus Eisen stellte Bob Dylan bereits 2013 in London aus.

tsch

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