Der Rapper sei selbstmordgefährdet

Depressionen: Kid Cudi sucht Klinik auf

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Kid Cudi hat nicht wenige Berufe auf seinem Briefkopf stehen. Der 32-Jährige trat schon als Schauspieler, Model, Filmkomponist, Gitarrist, Musikvideo-Regisseur, Rapper, Musik-Produzent, Sänger und Songschreiber in Erscheinung.

Vor wenigen Wochen ließ Kid Cudi seine Anhänger etwas verwundert zurück.

Der Rapper, Sänger und Schauspieler aus Cleveland schoss per Twitter gegen Drake und seinen ehemaligen Mentor Kanye West. West zeigte sich verletzt, Drake ließ sich nicht verunsichern und nannte Kid Cudi trotz allem einen „Bruder“ und den „einflussreichsten Künstler der letzten zehn Jahre“. Nun meldete sich Scott Ramon Seguro Mescudi, so der bürgerliche Name des 32-Jährigen, per Facebook zurück - und klärt auf: Er schäme sich für seine Ausfälle und informiert seine Fans, dass er mit Depressionen zu kämpfen habe. „Es brauchte etwas, bis ich an diesen Punkt gekommen bin, mich zu öffnen, doch ich muss dies für mich machen, für meine Familie, meine beste Freundin und Tochter und für euch alle, meine Fans“, schreibt er. 

Er habe sich in eine Rehaklinik einweisen lassen, da er auch selbstmordgefährdet sei. „Ich weiß nicht, wie sich Zufriedenheit anfühlt, ich weiß nicht, wie man sich entspannt. Meine Angst und Depressionen bestimmen mein Leben, so lange ich denken kann, und ich verlasse deshalb nie das Haus.“ Er werde aber stärker und besser denn je zurückkommen, denn: „Ich verdiene es, zufrieden zu sein. Ich verdiene es glücklich zu sein und zu lachen.“ Im Dezember 2015 veröffentlichte Kid Cudi ein experimentelles Grunge-Album namens „Speedin' Bullet 2 Heaven“, noch in diesem Jahr soll mit „Passion, Pain & Demon Slayin'“ wieder ein Rapalbum erscheinen. In Deutschland hatte er 2008 mit „Day 'n' Nite“ einen größeren Hit.

tsch

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