„Music that makes you dumb“ mit steiler These

Beyoncé für Dumme, Radiohead für Schlaue?

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Der Programmierer Virgil Griffith gibt auf seiner Webseite zu, dass bei seinem Projekt „Music that makes you dumb“ „Korrelation ungleich Kausalität“ ist, einen lustigen Überblick liefert er trotzdem.

Musik ist nicht nur beiläufige Unterhaltung, Musik bestimmt Szenezugehörigkeit, ist hier und da Standesmerkmal und offenbart, wie intelligent man ist.

Letzteres behauptet zumindest Virgil Griffith, ein Programmierer, der herausgefunden haben will, welche Musik schlaue Menschen hören und welche nicht gar so gescheite. Für sein Projekt „Music that makes you dumb“, also „Musik, die dich doof macht“, verglich er den durchschnittlichen Wert des Studierfähigkeitstest SAT von Studenten an amerikanischen Unis mit deren Facebook-Musik-Likes. 

So fand er heraus, dass intellektuell begrenztere Studenten eher Lil Wayne, Jay-Z und Beyoncé hören. Die Schlausten der Schlauen sind Fans von Beethoven, na klar, aber auch Sufjan Stevens, Counting Crows, Radiohead und Bob Dylan. Natürlich geht dieser Analyse jegliche Verhältnismäßigkeit ab, sie ist zutiefst unwissenschaftlich - das gibt der Programmierer auf seiner Webseite auch unverhohlen zu. Doch als kleine Spielerei ist „Music that makes you dumb“ höchst informativ.

tsch

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