Im Wohnzimmer auf den Gipfel

Virtual-Reality: „Everest VR“ versagt

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„Everest VR“ ist eine interessante, aber leider nur durchwachsene VR-Klettertour für HTC Vive.

Virtual-Reality-Brillen eignen sich nicht nur für Spiele. Durch ihr Mittendrin-statt-nur-dabei-Gefühl können sie Nutzer an fremde Orte oder in andere Epochen der Erdgeschichte versetzen - vorausgesetzt natürlich, die Anwendung ist aufwendig genug gestaltet, um die Illusion perfekt zu machen.

Die kürzlich von den Sólfar Studios für das PC-Headset HTC Vive veröffentlichte Berg-Besteigung „Everest VR“ gehört leider nicht dazu: So bemüht sich das Programm zwar sichtlich darum, mit vielen Details - darunter Bergsteiger-Training und virtuelles Profi-Zubehör - ein authentisches Erlebnis auf dem digitalen Dach der Welt zu schaffen.

Doch bei der visuellen Darstellung versagt die Kletterpartie. Außerdem wird die anfangs so langatmig eingeführte Ausrüstung später sträflich vernachlässigt - Eispickel, Karabiner und Leiter kommen viel zu selten zum Einsatz. Das nicht durchweg geglückte Experiment ist auf Steam für rund 22 Euro erhältlich.

tsch

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