Microsoft hat drei Monate Zeit, die Verstöße abzustellen

Windows 10: Französische Datenschützer mahnen Microsoft ab

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Die französische CNIL mahnt Microsoft wegen seiner Datensammelwut bei Windows 10 ab.

Die französische Datenschutzbehörde CNIL hat Microsoft wegen Verstößen gegen die Datenschutzgesetze sowie aufgrund von Sicherheitsbedenken beim Betriebssystem Windows 10 abgemahnt.

Laut eines von der Behörde veröffentlichten Dokuments würden zu viele und noch dazu unnötige Nutzerdaten gesammelt. Demnach würden etwa Daten über die Nutzung der Apps vom Betriebssystem übertragen. Außerdem würden Werbe-Cookies hinterlegt, ohne dass der Nutzer nach dessen Einverständnis gefragt wird. Die Behörde kritisiert außerdem, dass beim Eingeben des PINs für die Microsoft-Dienste beliebig viele Versuche zulässig seien, was ein Sicherheitsrisiko darstelle. Die gesammelten Daten würden zudem noch immer auf Basis des Safe-Harbour-Abkommens übertragen, welches im Oktober 2015 vom Europäischen Gerichtshof kassiert wurde. Microsoft hat nun drei Monate Zeit, sich an die Vorgaben zu halten. Sollte der Software-Riese den Forderungen nicht nachkommen, werde noch über Sanktionen entschieden werden müssen.

tsch

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