„American Heart Association“

Die Welt sehen und fit bleiben: Mit „Pokémon Go“ kommt man rum!

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Mit „Pokémon Go“ bleibt man fit - wie Tom Currie: Der Neuseeländer hat seinen Job geschmissen, um zwei Monate lang auf Pokémon-Jagd durch seine Heimat zu touren.

Noch immer hat die Erfolgs-App „Pokémon Go“ die Schlagzeilen fest im Griff - und neben Horror-Meldungen über Menschen, die bei der Monstersuche auf Minenfelder und Truppenübungsplätze verirrt haben oder gar überfallen wurden, gibt es auch positive Resonanz So haben sich Kardiologen der „American Heart Association“ für den Titel ausgesprochen: Demnach bringe „Pokémon Go“ die Spieler dazu, sich in der echten Welt körperlich zu bewegen, so der Verband.

An dieser Stelle lobt man vor allem den Unterschied zur „stereotypischen Bildschirm-Zeit“, wie man sie von anderen Spielen kennt. „Es gibt bereits klare Beweise dafür, dass sich Nutzer der App ganz klar mehr bewegen“, sagt Professorin Wei Peng von der Michigan State University, die unter anderem die Auswirkung von Videospielen auf die Gesundheit erforscht. Neben der gesteigerten „physischen Aktivität“ lobt Peng die durch die App geförderte soziale Interaktion - ebenso wie die schlichte Tatsache, dass man bei diesem Spiel nicht inner-, sondern außerhalb der eigenen vier Wände aktiv wird.

Besonders aktiv ist auch Tom Currie: Der 24-jährige Neuseeländer will bei der Pokémon-Jagd keine Kompromisse eingehen. Darum hat er kurzerhand seinen Job als Kellner geschmissen, um durch sein Heimatland zu reisen und alle Pokémon zu schnappen, die aktuell verfügbar sind. Immerhin 145 Stück derzeit, sechs weitere werden lediglich als Team-Trophäen oder im Rahmen spezieller Veranstaltungen losgelassen.

Zwei Monate soll der Trip über die Nord- und Südinsel dauern. 20 Busfahrten hat er bereits gebucht, 90 der kleinen Kerlchen hat er immerhin schon dingfest gemacht. Als besonderes Highlight empfindet der „Kiwi“ das Antreffen anderer „Pokémon Go“-Spieler aus aller Welt. Die Mutter des Pokémon-Jägers steht hinter dessen Entscheidung: Tom hätte schon immer für den Moment gelebt und die kleinen Kreaturen als Kind geliebt - außerdem würde er auf diese Weise viel von Neuseeland sehen.

tsch

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