Gamer sind schlauer

Videospiele machen dumm, richtig? Falsch!

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Spiele wie Blizzards „Overwatch“ erfordern blitzschnelles Taktieren und Reagieren.

Viele besorgte Eltern glauben bis heute, der Genuss von schnellen Action-Games und anderen Videospielen würde die schulischen Leistungen des Nachwuchses beeinträchtigen.

Eine australische Studie gibt diesbezüglich Entwarnung . Laut der Untersuchung „Internet Usage and Educational Outcomes among 15 year old Australien Students“ sind die besten Schüler zugleich jene, die sich ihre Freizeit gerne mit vernetzten Spielerfahrungen vertreiben. 

Das Ergebnis stammt aus einem Experiment, bei man 12.000 Schüler einerseits den bekannten PISA-Test ablegen ließ, während sie andererseits einen Fragebogen zu ihrem Internet-Nutzungsverhalten ausfüllen mussten. Nach dieser Test-Kombination liegen Online-Gamer - egal, ob sie Solo- oder Multiplayer-Spiele präferieren - in Mathematik 15 Punkte, in Naturwissenschaften sogar 17 Punkte über dem Durchschnitt. Einen kausalen Zusammenhang, dass man durch Spielen automatisch besser in der Schule wird, kann die Studie allerdings nicht nachweisen - wäre für viele Kinder und Jugendliche auch zu schön gewesen.

tsch

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