"Sword Coast Legends"-Entwickler N-Space macht dicht

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Weil das "D&D"-Rollenspiel "Sword Coast Legends" floppte, ist US-Entwickler N-Space jetzt pleite. Die Konsolen-Versionen und ein angekündigtes Add-On gehen damit in die Verantwortung des britischen Partner-Studios Digital Extremes über.

Nach über 20 Jahren ist Schluss: Das kanadische Traditions-Studio N-Space schließt seine Pforten.

Für die Pleite ist allem Anschein nach der ausbleibende Erfolg des PC-Rollenspiels "Sword Coast Legends" verantwortlich. Der im "Forgotten-Realms"-Szenario verortete "Dungeons & Dragons"-Titel wurde als geistiger Nachfolger zu Klassikern wie Biowares "Baldur's Gate" oder "Neverwinter Nights" gehandelt, konnte die hochgesteckten Erwartungen aber nicht erfüllen. Der internationale Wertungsschnitt laut Metacritic.com beträgt gerade einmal 61 Prozent beziehungsweise 5.5 von 10 (User-Score). Erst kürzlich hatte N-Space das Add-On "Rage of Demons" und Konsolen-Fassungen für PS4 sowie Xbox One angekündigt. Die werden nach der Schließung der Firma vermutlich bei dessen britisch-kanadischem Partner-Studio Digital Extremes landen: Durch die Schließung von N-Space werden circa 60 Mitarbeiter arbeitslos. Das Studio war vor der Arbeit an "Sword Coast Legends" vor allem für seine zahlreichen Umsetzungen und Lizenzprodukte bekannt. Sämtliche Versuche, eigene Marken zu etablieren - darunter der 1997 über GT Interactive veröffentlichte Fantasy-Racer "Bug Riders" - scheiterten.

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