Google zieht in Frankreich vor Gericht

"Recht auf Vergessenwerden"

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Google-Hauptquartier: Der US-Konzern ist ständig im Clinch mit europäischen Datenschutzbehörden.

In Frankreich klagt Google am obersten Verwaltungsgericht gegen die Pariser Datenschutz-Aufsicht CNIL.

Der Konzern wehrt sich gegen eine im März ausgesprochene Strafe von 100.000 Euro und die Auflage, das europäische "Recht auf Vergessenwerden" weltweit umzusetzen. Demnach müssen von Europäern verlangte Sperrungen von Suchergebnissen auch außerhalb Europas herausgefiltert werden. Der Konzern argumentiert hingegen, dass die Interpretation nationaler Gesetze durch die Datenschützer nicht weltweit gelten könne. Im Mai 2014 hatte der Europäische Gerichtshof in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass Suchmaschinen Links zu Inhalten löschen müssen, wenn sich Nutzer in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sehen.

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