Angesagte App mit fragwürdigen AGB

Prisma: Wow-Effekte mit fadem Beigeschmack

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Aus jedem Foto wird dank Prisma ein kleines Kunstwerk - auf Kosten der Nutzungsrechte.

Seit einigen Tagen ist die Foto-App Prisma einer der absoluten Renner in den iTunes-Charts von Apple. Der Clou: Die Software macht aus normalen Fotos kleine Kunstwerke. Die Krux: Wie so oft die AGB des Anbieters.

Die Problematik ist nach Angaben der Experten von „Curved.de“ schnell erklärt. Um die Smartphones der User mit der aufwändigen Technik nicht über Gebühr zu entlasten, werden die Fotos auf die Server des russischen Anbieters, der Holding Mail.ru Group, hochgeladen. Was dort aber genau damit geschehe, sei laut „Curved.de“ unklar.

Die Regeln zur Privatsphäre seien schwammig formuliert: „Informationen können gespeichert und weiterverarbeitet werden“, heißt es dort. Zudem verliert Ihr so ziemlich alle Rechte an Euren Bildern, denn wer den AGB zustimmt, gewährt Prisma „nicht-exklusive, weltweite, weiter veräußerbare“ Nutzungsrechte. Solange sich an diesen Bestimmungen nichts ändert, rät „Curved.de“ von der Nutzung der App ab, so angesagt sie derzeit auch sein mag.

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