Preisvorgaben? Russische Kartellbehörde geht gegen Apple vor

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iPhones scheinen glücklich zu machen - doch jetzt ermitteln russische Kartellbehörden, ob Apple mit den Händlern verbotene Preisvorgaben getroffen hat. Foto: David Moir/Archiv

Moskau (dpa) - Wegen verbotener Preisvorgaben für iPhones in Russland geht die Kartellbehörde in Moskau gegen den Hersteller Apple vor. Gegen die russische Vertriebsgesellschaft Apple Rus sowie mehrere internationale Töchter des US-Konzerns wurde ein Verfahren eingeleitet.

Dies teilte das Staatliche Anti-Monopol-Komitee am Montag in Moskau mit Die Apple-Mobiltelefone iPhone 6S und iPhone 6S plus seien bei 16 Handelsketten und Telekom-Anbietern in Russland zum gleichen Preis verkauft worden.

"Dieses Zusammentreffen könnte das Ergebnis einer Koordination der Preise bei russischen Händlern durch die Apple-Gruppe sein", erklärte die Behörde. Der angeblich nur empfohlene Verkaufspreis sei tatsächlich eine Vorgabe gewesen. Ein ähnliches Vorgehen sei auch bei anderen Apple-Telefonmodellen beobachtet worden. Von Apple in Russland gab es der Agentur Interfax zufolge zunächst keine Reaktion auf die Vorwürfe.

Mitteilung russische Kartellbehörde (Engl.)

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