Niantic in der Kritik

Der „Pokémon Go“-Update-Ärger

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Das Aussehen des Spieler-Avatars darf jetzt jederzeit geändert werden.

Jüngst hat Entwickler Niantic für seine Erfolgs-App „Pokémon Go“ das erste große Update bereitgestellt - und damit vor allem für lange Gamer-Gesichter gesorgt: Schuld daran ist unter anderem Niantics Entscheidung, die Fußspuren-Anzeige komplett aus dem Spiel zu entfernen.

Diese hatte bislang Aufschluss darüber gegeben, wie weit ein Pokémon ungefähr vom Spieler entfernt ist. Weil das Feature aber nicht richtig funktionierte, wurde es von den Fans immer wieder kritisiert. Die hatten sich anstelle einer ersatzlosen Streichung eher eine Reparatur gewünscht ...

Ein auf iOS-Geräte beschränktes Ärgernis wiederum ist die Entfernung vom Energiespar-Modus: Der hat bisher geholfen, den extremen Energiehunger der App zu drosseln, indem der Spieler sein Smartphone neigt und so die Bildschirmanzeige deaktiviert, während die wichtigen Funktionen des Programms weiter im Hintergrund laufen. Bei einigen Apple-Geräten soll dieser Modus immer wieder zu Abstürzen geführt haben. Darum wurde er jetzt zumindest zeitweilig aus dem Spiel genommen.

Deutlich erfreulicher sind dagegen diese Neuerungen: So wurde die Sicherheitswarnung vor dem Spielstart deutlich intensiviert. Zusätzlich wurden solche Pokéstops aus dem Spiel genommen, die sich für Anwohner oder Ladenbetreiber als störend erwiesen haben. Außerdem wird „Pokémon Go“ wieder ein bisschen interessanter, weil sich die Verteilung der Monster verändert wurde. Nicht so schön: Wer hofft, dass ein Blick auf die beliebte „Pokévision“-Karte Aufschluss über die neuen Aufenthaltsorte der kleinen Kreaturen gibt, wird enttäuscht: Niantic und Nintendo haben diesen und viele andere, Fan-gemachte Kartendienste zu „Pokémon Go“ dicht gemacht.

tsch

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