„Pokémon Go“ für iPhone und Android

Neue App: Pokémon in der Nachbarschaft fangen

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Mit Hilfe des „Pokémon Go“-Armbands werden die Monsterchen im Vorbeigehen eingefangen - ganz ohne das Handy zu zücken. Mit dem Handy dagegen lässt sich beobachten, wie die Kerlchen in der Pampa herumtollen.

Ohne großes Vorgeplänkel haben die Pokémon Company und „Ingress“-Macher von Niantic überraschend ihr kostenloses Spiel „Pokémon Go“ für iPhones und Android-Geräte veröffentlicht: Die App ermöglicht das Einfangen der berühmten Hosentaschenmonster auf der Straße oder im heimischen Garten - denn „Go“ präsentiert sich als waschechtes „Augmented Reality“-Game, das mithilfe der Smartphone-Kamera Spielgeschehen und die gefilmte Realität miteinander verknüpft.

Aktuell ist die App bisher nur in den USA, Australien und Neuseeland verfügbar. Der Europa-Start soll in Kürze folgen.

Bei „Pokémon Go“ handelt es sich allerdings nicht um die erste offizielle Spiele-App von Nintendo. Vom japanischen Hersteller stammt in diesem speziellen Fall nur das dazugehörige „Wearable“ (ca. 35 Dollar) - ein „Pokémon Go“-Armband, mit dem sich die Monsterchen auf simplen Tastendruck einfangen lassen, sobald man einen Hotspot passiert. Das können markante Landschafts- und Architektur-Punkte wie Türme, Brunnen und Kirchen sein. Oder offenbar auch Polizeistationen wie in der australischen Stadt Darwin. 

Die Behörden wandten sich via Facebook an die Bevölkerung „Für alle 'Pokémon'-Trainer da draußen - auch wenn die Darwin Police Station in der App als 'Pokéstop' gelistet ist, tut uns bitte den Gefallen und beachtet, dass ihr nicht zwingend reinkommen müsst, um eure 'Pokéballs' abzuholen.“

tsch

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