Auf unbestimmte Zeit verschoben

„Pokémon Go“-Ansturm zu groß - internationaler Start gestoppt

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Binnen weniger Stunden landete „Pokémon Go“ auf Platz 1 der iOS-Apps in den USA.

Offenbar ist das Augmented-Reality-Spiel „Pokémon Go“ zu erfolgreich: Nachdem das erste Smartphone-Abenteuer der beliebten Hosentaschenmonster in Ländern wie Neuseeland, Australien und den USA gestartet ist, ächzen die Server unter dem User-Ansturm.

Die Folge: der internationale Start der App wurde vorerst gestoppt und auf unbestimmte Zeit verschoben. „Wir dachten uns zwar, dass das Spiel beliebt sein werde, aber offenbar haben wir einen Nerv getroffen“, sagte John Hanke, CEO des Entwicklers Niantic, dem „Business Insider“. Der Clou der App: Während der Nutzer mit laufender Smartphone-Kamera seine Umwelt erkundet, kann er die virtuell hinzugefügten Kreaturen aus dem Nintendo-Universum mithilfe eines Poké-Ball oder eines echten Armbands einfangen. Das Konzept erinnert nicht von ungefähr an das von Google und Vodafone befeuerte „Ingress“ - auch diese App stammt von der auf „Augmented Reality“ spezialisierten App-Schmiede Niantic.

Auf schreckliche Weise fündig wurde bei der Outdoor-Monsterhatz eine 19-Jährige aus Wyoming, USA. Sie wurde von der App zu einem nahen Flusslauf geführt, wo sie eine im Wasser treibende Leiche entdeckte. Deutsche Spieler bleiben von derartigen Entdeckungen hoffentlich verschont, wenn die Erfolgs-App auch bei uns startet. Bis dahin müssen sie sich allerdings noch gedulden.

tsch

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