Server-Probleme am Wochenende

Pokémon Go: Die besten Einsteiger-Tipps zum Loslegen

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Handy an und raus: So funktioniert Pokémon Go.

München - Die App ist erst ein paar Tage auf dem Markt, da hat sich Pokémon Go schon über den ganzen Globus ausgebreitet: Über 10 Millionen Menschen jagen Monster. Wir erklären, wie das Spiel funktioniert und welche Tipps und Tricks Sie kennen müssen.

Weltweit jagen Jung und Alt derzeit gerade kleinen Monstern hinterher - auf dem Smartphone: Der Planet ist im Pokémon-Go-Fieber. Die App wurde im Google Play Store in nur einer Woche über 10 Millionen Mal heruntergeladen. Wenn so viele Menschen gleichzeitig das Gleiche tun, sind auch Probleme nicht weit: Der Server der App gab am Wochenende seinen Geist auf, mehrere Stunden lang war Pokémon Go am Samstag in Europa und den USA nicht zu erreichen, wie heise.de berichtet. Die Entwickler reagierten allerdings schnell, mittlerweile laufen die Server wieder besser. Hier können Sie überprüfen, ob an Ihrem Standort noch Ausfälle gemeldet werden: downdetector.com.

Pokémon Go ist kein neues Spiel: Schon 1996 hat Nintendo das erste Spiel veröffentlicht und damals zahlreiche Kinder an den Gameboy gefesselt. 20 Jahre später kehrt das Spiel nun auf die Smartphones zurück. Das Besondere an dieser App: Pokémon Go lockt seine Spieler nach draußen, die kleinen Wesen müssen an realen Orten gefangen werden, damit die User später ebenfalls an realen Orten in virtuellen Arenen mit ihnen kämpfen können. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Tipps, Tricks und Infos, damit Sie direkt mit Pokémon Go loslegen können.

Pokémon Go: Welche Voraussetzungen sind auf dem Smartphone notwendig?

Das Spiel läuft auf Android-Version 4.4 oder höher, sowie auf dem iPhone 5 oder höher, es sollte mindestens iOS8 installiert worden sein. Zum Spielen sind GPS und eine starke Internetverbindung (gutes WLAN, 3G oder 4G) notwendig. Außerdem sollten mindestens 200 MB freier Speicher verfügbar sein. Pokémon Go ist gratis und finanziert sich über In-App-Käufe.

Anschließend benötigt die App Zugriff auf:

  • GPS
  • Kamera
  • Kontakte
  • Mediendatei wie Fotos und Video

Falls Sie an dieser Stelle Bedenken haben: Diese Gefahren verbergen sich im Spiel Pokémon Go.

Pokémon Go: Die ersten Schritte

Wer sich die App heruntergeladen hat, muss zunächst sein Geburtsdatum angeben: Spieler von Pokémon Go sollten mindestens 13 Jahre alt sein, ansonsten benötigen sie das Einverständnis der Eltern. Hat man die AGB's akzeptiert, muss man sich registrieren oder kann sich mit seinemGoogle-Konto anmelden. Achtung: Hier konnte Pokémon Go zunächst auf alle Nutzerdaten zugreifen, hat aber bereits nachgebessert.

Anschließend begrüßt Professor Willow den User und begleitet zunächst durch alle wichtigen Schritte. Jetzt kann man sich seineneigenen Avatar zusammenstellen: Es gibt eine männliche und eine weibliche Version und man kann zwischen verschiedenen Haar- und Augenfarben sowie unterschiedlicher Kleidung wählen.

Dann geht's los. Wichtig: GPS und Internet müssen aktiviert sein und eine Verbindung haben.

Jetzt wählt man ein Starter-Pokémon: Zur Wahl stehen ganz klassisch Bisasam, Schiggy und Glumanda. Wer aber wie Pokémon-Held Ash Ketchum lieber mit Pikachu starten möchte, ignoriert die drei Pokémon und spaziert solange geduldig durch die Gegend, bis Pikachu erscheint.

Hat man sein Starter-Pokémon gefangen, muss man sich einen Nutzernamen aussuchen. Hier ist Kreativität gefragt: Bei über 10 Millionen Nutzern sind viele bereits vergeben.

Spätestens jetzt sollte man nach draußen gehen und die Umgebung erkunden: Auf der Karte sind verschiedene reale Sehenswürdigkeiten eingetragen, es gibt Pokéstops, die als Shops fungieren, Arenen und natürlich jede Menge wilde Pokémon.

Pokémon Go: Wie fange ich ein Pokémon?

Sobald ein Pokémon auftaucht, vibiert Pokémon Go. Jetzt sollte man möglichst nah zu dem Wesen gehen und es anklicken. Dann öffnet sich die Kamera und das Pokémon erscheint im Kamerabild. Gleichzeitig ist unten in der Mitte der Pokéball zu sehen. Den wirft man mit einer Wischbewegung auf das Pokémon, das aber gerne mal zur Seite hüpft, sodass man - gerade am Anfang - ein paar Anläufe benötigt. Achtung: Mit jedem Wurf verliert man auch einen Pokéball.

Ist das Pokémon gefangen, erscheint es im Pokédex: Dort stehen alle relevanten Informationen wie Level, der Typ des Pokémons und seine Fähigkeiten. Wenn man das Pokémon nicht behalten möchte, kann man es jederzeit an Professor Willow schicken. Im Gegenzug erhält man Gegenstände, um die Kraft seiner bisherigen Pokémons zu steigern.

Pokémon Go: Wie erhalte ich neue Pokébälle, Eier und Tränken?

Man startet mit 50 Pokébällen. Nachschub an relevanten Gegenständen gibt es an den Pokéstops: Einfach mit einem Wisch an der Scheibe drehen. Auch für das Erreichen eines neuen Levels gibt es das ein oder andere Extra. Wer das ganze etwas beschleunigen will, kann via In-App-Kauf im Pokéshop Nachschub kaufen - das allerdings nur gegen echtes Geld.

Bis Level 5 gibt es bei den Stops nur Pokébälle oder Eier, danach auch andere Items. Anschließend ist der Stop für einige Minuten de aktiviert, bevor man ihn wieder benutzen kann. Also abwarten oder zum nächsten Stop spazieren.

Pokémon Go: Wie trainiere ich mein Pokémon?

Fängt man ein Pokémon noch einmal, das man bereits hatte, bekommt man Sternenstaub und Bonbons. Auf diese Weise kann ein Pokémon das nächste Level erreichen und sich nach dem Verzehr von genügend Bonbons schließlich entwickeln. Staub und Bonbons sind immer an ein Pokémon gebunden, also sollte man versuchen, möglichst oft die gleichen Pokémon einzufangen.

Tipp : Welche Pokémon gerade in der Nähe sind, wird unten rechts in der Karte eingeblendet.

Evolutionssteine und automatische Levelaufstiege sind erstmal nicht im Spiel vorgesehen. Um für die Arenen gerüstet zu sein, reicht es aus, sich auf sechs Pokémon zu konzentrieren.

Pokémon Go: Wie funktionieren die Kämpfe in den Arenen?

Kämpfen darf man ab Level 5 und sucht sich dann zunächst eine Teamfarbe aus. Unterwegs dürfte schon aufgefallen sein, dass die Arenen rot, gelb oder blau sind. Die Farbe entscheidet darüber, in welchen Arenen man kämpfen kann. Am besten entscheidet man sich mit befreundeten Spielern für die gleiche Farbe

Ziel ist es, die Arena der eigenen Gruppe zu verteidigen und die von anderen zu übernehmen. Zur Verteidigung stellt man im Verlauf des Spiels mehrere Pokémon an der Arena ab. Bei Trainingskämpfen gegen die Teamkollegen steigt der Verteidigungswert der Arena.

Um eine Arena zu erobern, muss man gegen die Verteidiger kämpfen und siegen. Mit jedem Sieg bekommt man außerdem extra Trainerpunkte und erhöht so die Chance, seltene Pokémon zu finden.

Die Kämpfe finden in Echtzeit statt. Man hat eine schwache und eine starke Attacke zur Verfügung, für deren Anwendung man einfach kurz bzw. lang auf den Gegner tippt. Im Laufe des Kampfes kann man auch Spezialangriffe auf das feindliche Pokémon ausüben.

Nach wie vor gilt: Manche Typen haben einen kleinen Vorteil gegen andere. Ein Wasserpokémon ist eine gute Wahl gegen ein Feuerpokémon, gegen ein Bodenpokémon sollte man ein Flugpokémon wählen.

Pokémon Go: Wie reduziere ich meinen Datenverbrauch und verlängere die Akkulaufzeit?

Nutzer werden schnell feststellen, dass der Akkuverbrauch während der Spiele hoch ist und außerdem viel Datenvolumen verbraucht wird. Mit diesen Tipps haben Sie länger etwas von Ihrem Spiel:

  • Keine Apps im Hintergrund laufen lassen, Musik am besten offline hören.
  • Während Auto- und Bahn-Fahrten das Spiel sowie GPS ausschalten
  • Die  Augmented Reality ("AR") ausschalten. Dann greift die App nicht länger auf die Kamera zurück. Sobald die Kamera aktiv ist, erscheint rechts oben das Symbol "AR" und ein kleiner Schieber. Einfach ausmachen.
  • Gerüchteweise kann man auch durch das Speichern der lokalen Umgebung in Google Maps Datenverbrauch einsparen. Die Entwickler haben das allerdings dementiert. 
  • Auch die "üblichen" Tricks helfen: Sound aus, unterwegs WLAN und Bluetooth aus, Bildschirmhelligkeit reduzieren, Akku-Spar-Modus aktivieren.
  • Zur Sicherheit: Powerbank oder Ladekabel mitnehmen und eventuell das Datenvolumen aufstocken.
  •  Vorsicht bei Handyverträgen (das kann teuer werden) und im Ausland!

Pokémon Go: Und allgemein...

Pokémon Go ist und bleibt nur ein Spiel, deswegen: Augen auf im Straßenverkehr. Bevor man stehen bleibt, um ein Pokémon zu fangen, sollte man auch sicher gehen, dass man niemanden aufhält oder gar über eine befahrene Straße läuft. Deswegen der Tipp: Das Handy unterwegs ruhig mal in die Tasche stecken. Denn wenn ein Pokémon kommt, vibriert das Handy. Spazieren Sie also lieber im Sinne des Spiel etwas durch die Gegend, schauen sich ein paar Sehenswürdigkeiten an und halten Sie Ausschau nach markanten Punkten wie U-Bahn-Stationen - und zücken Sie erst dann das Handy, um den Pokéstop zu finden.

Pokémon Go: Was mache ich mit einem Ei?

In einem Pokémon-Go-Spiel kann man bis zu neun Eier gleichzeitig bei sich tragen. Um sie auszubrüten, erhält man zu Beginn eine Ei-Brutmaschine. Wer mehrere Eier gleichzeitig ausbrüten will, kann im Shop weitere Maschinen nachkaufen - in bestimmten Leveln gibt es eine Maschine geschenkt. Aber Achtung: Die gehen nach ein paar Eiern kaputt.

Dann heißt es: Laufen, laufen, laufen. Je nach Pokéei muss man 2,5 oder 10 Kilometerzurücklegen, bis das Pokémon schlüpft. Im Internet kusieren allerdings schon zahlreiche Tipps für Gehfaule, zum Beispiel kann man das Handy auf einen Staubsaugeroboter legen oder an einem Haustier befestigen.

Die Laufwege in der Übersicht

2 km

5 km

10 km

Bisasam

Rettan

Onix

Glumanda

Nidoran (m/w)

Kicklee

Schiggy 

Vulpix

Nockchan

Raupy

Myrapla

Chaneira

Taubsi

Paras

Sichlor

Hornliu

Bluzuk

Rossana

Rattfratz

Mauzi

Elektek

Piepi

Enton

Magmar

Pummeluff

Menki

Pinsir

Kleinstein

Fukano

Lapras

Karpador

Quapsel

Evoli

Zubat

Abra

Amonitas

Pikachu

Machollo

Kabuto

Knofensa

Aerodactyl

Tentacha

Relaxo

Ponita

Dratini

Flegmon

Magneton

Porenta

Dodu

Jurob

Sleima

Muschas

Nebulak

Traumato

Krabby

Voltobal

Kokowei

Tragosso

Schlurp

Smogon

Rihorn

Tangela

Kangama

Seeper

Goldini

Sterndu

Pantimos

Tauros

Porygon

Julia Anton

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