Rote Zahlen

Nintendo schwächelt bei Wii-U-Verkauf und Quartalszahlen

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Die Wii-U-Konsole verkauft sich seit der Ankündigung des Nachfolgers „NX“ noch schleppender.

Die Welt ist im Monsterfieber, der Aktienkurs explodiert: Keine Frage, mit „Pokémon Go“ haben Nintendo und seine Partner, die Pokémon Company sowie Entwickler-Studio Niantic, aktuell ein heißes Eisen im Feuer.

Dafür schwächelt das Geschäft an anderer Stelle. Die Wii U verkauft sich nur noch schleppend. Pro Quartal wandern derzeit nur noch etwa 220.000 Konsolen über die Ladentheke. Zum Vergleich: Sonys PS4 verkauft sich 40.000 Mal - am Tag! Entsprechend dürftig sind die Umsatzzahlen: Im letzten Quartal hat der Konzern nur rund 532 Millionen Euro erwirtschaftet - das sind 31,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig schrieb man rote Zahlen: Der Verlust belief sich auf 44,1 Millionen Euro - im Vorjahr waren es noch zehn Millionen Euro Plus. Nintendo gibt sich gelassen: Offenbar ist man davon überzeugt, mit der für den kommenden März geplanten Konsole „NX“ wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

tsch

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