Spürbar platzsparender

Xbox: Die neue „S“-Klasse ist da

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Kleiner, schicker, günstiger - und obendrein mit 4K-Wiedergabe ausgestattet: die Xbox One „Slim“.

Nun ist sie da: die Slim-Variante von Microsofts „Xbox One“. Die schlicht mit „Xbox One S“ betitelte Spielekonsole ist spürbar schmaler und platzsparender als sein massiger Vorgänger - und das, obwohl sich das ursprünglich ausgelagerte Netzteil jetzt im Gehäuse findet. Außerdem beherrscht das Gerät ein paar neue Tricks, darunter die Wiedergabe von 4K-Inhalten.

Anders als die im kommenden Jahr erscheinende „Xbox Scorpio“ ist Microsofts neue „S“-Klasse allerdings nicht leistungsfähiger als die normale „Xbox One“ - darum werden die Spiele nicht in 4K-Auflösung berechnet, sondern nur auf das Ultra-HD-Format hochskaliert.

4K-taugliche Film-Blu-rays spielt die Hardware ebenfalls ab. Für den Pixel-Zauber ist allerdings die Installation eines „Day One Patches“ erforderlich - ohne ist die „S“ ebenso wenig 4K-tauglich wie ihr Vorgänger.

Noch ein paar weitere Details sind neu: So weist die Konsole neuerdings einen IR-Blaster auf - mit dessen Hilfe lassen sich andere Hifi-Geräte ein- beziehungsweise ausschalten. Angenehmer sind auch die weiße Oberfläche des Gehäuses und der deutlich spür- und ertastbare On/Off-Schalter auf der Front. Ebenfalls vorne finden sich nun der für die Controller-Synchronisierung zuständige Button sowie der früher seitlich angebrachte USB-Anschluss. Hinten bleiben dagegen zwei weitere USB-Ports - ebenso wie HDMI-in bzw. -Out, eine IR-Verlängerung, eine optische Audio-Buchse und der Strom-Anschluss.

Aktuell bietet Microsoft nur die Variante mit zwei Terabyte großer Festplatte an (Kostenpunkt: 400 Euro), später sollen günstigere Versionen mit 1-TB-Platte (350 Euro) sowie 500-GB-HD (300 Euro) folgen.

tsch

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