Sechste große Erweiterung

Neue Klassen, Gebiete und Artefakte: „World of Warcraft: Legion“ ist gestartet

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Neue Gebiete, eine neue Klasse und reichlich frische Features: Der Start der „World of Warcraft“-Erweiterung „Legion“ verlief reibungslos, aber auch ungewohnt unaufgeregt.

Mit „Legion“ ist gerade die sechste große Erweiterung für Blizzards Erfolgs-MMORPG „World of Warcraft“ gestartet: Anders als während der Startphasen der anderen Add-Ons gab es bisher keine Server-Probleme oder Warteschlangen - allerdings auch keine Mitternachtsverkäufe.

Oder anders ausgedrückt: Der Start lief stabil, aber auch weitgehend Hype-befreit - ein weiteres Indiz dafür, dass Blizzards Online-Rollenspiel-Oldie langsam, aber sicher an Reiz verliert. Als lebenserhaltende Maßnahme bietet die Erweiterung neue Inhalte satt: Neben einer Anhebung der Level-Höchstgrenze von 100 auf 110 wurde die neue Klasse des „Dämonenjägers“ integriert. Der gehört auf Allianz-Seite zu den Nachtelfen, bei der Horde wiederum tritt er als Blutelf an - und darf sich als „Tank“ oder „Damage-Dealer“ betätigen. Beim Betreten des neuen Spielgebiets „Die verheerten Inseln“ muss sich der Spieler zum ersten Mal keine Gedanken darüber machen, wo es für ihn gefährlich werden könnte: Die Stufe der Gegner passt sich automatisch dem Helden-Level an. Neue „Artefaktwaffen“, die wie der eigene Charakter kontinuierlich ausgebaut werden dürfen, sollen die Sammelwut wieder befeuern. Für mehr Gemeinschaftsgefühl sorgen „Ordenshallen“, die als zentraler Anlaufpunkt dienen und den Garnisonen aus „Warlords of Draenor“ ähneln.

tsch

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