Microsoft stellt "Project Spark" ein

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Am 12. August ist Schluss: "Project Spark" sollte eine neue Ära User-generierter Selfmade-Spiele einleiten, aber leider mangelte es dem komplexen Tool an Zulauf - obwohl es kostenlos angeboten wurde. Jetzt zieht Microsoft den Stecker.

Es wurde als neue Dimension des User generierten Inhalts gefeiert, aber jetzt ist nach nicht mal drei Jahren Laufzeit Schluss: Das exklusiv für Xbox One und PC erhältliche "Project Spark" wird eingestellt.

Das Online-Portal zum leistungsstarken Editor fährt Hersteller Microsoft am 12. August runter - ab diesem Zeitpunkt stehen alle damit verknüpften Dienste nicht mehr zur Verfügung. Wer seine per "Spark" erstellten Spielwelten und Games auch weiterhin verwenden möchte, muss sie bis dahin herunterladen und sichern, so die Entwickler. Erste Hinweise auf den ausbleibenden Erfolg des zunächst hartnäckig angepriesenen "Bau Dir Dein eigenes Spiel"-Editors war die schrittweise Umstellung des Geschäftsmodells auf ein fast vollständig kostenloses Angebot. Vermutlich war "Project Spark" trotz umfangreicher Tutorials für die meisten Entwicklungs- und Programmier-Einsteiger schlicht zu komplex - die halten sich nach wie vor lieber an das handlichere "Minecraft", bei dem man ebenfalls die Kreativ-Muskeln spielen lassen darf. Wer dagegen ernsthaftere Ambitionen hat, greift lieber zu Profi-Tools wie "Unity" beziehungsweise "Unreal Engine". All diese Engine gibt's ebenfalls für lau.

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