Opfer des Erpressungstrojaners kommen nun kostenlos wieder an ihre Daten

Macher von Teslacrypt entschuldigen sich

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Cyberkriminelle sagen "Sorry!" und erlösen Tausende.

Die Macher des Erpressungstrojaners Teslacrypt haben mit einem ungewöhnlichen Schritt für Aufsehen gesorgt.

Wie die Seite bleepingcomputer berichtet, gaben die Cyberkriminellen nicht nur einen Universalschlüssel für die Entsperrung gekaperter Daten frei, sondern entschuldigten sich sogar. Opfer der sogenannten Ransomware kommen damit wieder an ihre Daten, ohne das ursprünglich fällige Lösegeld bezahlen zu müssen. Dazu wird lediglich die kostenlose Software TeslaDecoder benötigt. Zustande gekommen ist der Coup durch die einfache Frage eines Mitarbeiters der IT-Sicherheitsfirma Eset. Er wandte sich in dem "Support-Chat" auf der Seite von Teslacrypt an die Macher der Ransomware und fragte, ob sie denn nicht den Masterkey freigeben wollen, damit Opfer des Trojaners wieder an ihre Daten gelangen. Überraschenderweise willigten die Macher ein und schreiben in einer Nachricht mit dem Universalschlüssel: "Es tut uns leid!"

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