Denken nicht abnehmen lassen

Künstliche Intelligenz: Verbraucher bleiben vorsichtig

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Ein Roboter der Firma Softbank unterhält sich mit Besuchern beim Mobile World Congress in Barcelona mit Besuchern. Foto: Andrej Sokolow/Archiv

München (dpa) - Die Mehrzahl der Verbraucher in Deutschland will sich einer Studie zufolge das Denken von elektronischen Helfern künftig nicht abnehmen lassen.

Zwar fanden 63 Prozent der Befragten künstliche Intelligenz in elektronischen Geräten der Zukunft interessant. 84 Prozent halten es aber für wichtig, dass intelligente Haushaltsroboter, smarte Autos oder Medizin-Elektronik den Menschen nur assistieren – und dabei in Grenzen bleiben. Das ergibt sich aus dem Trend-Index zur Messe electronica (8. bis 11. November), der in München vorgestellt wurde. Dafür wurden 7000 Verbraucher in sieben Ländern online befragt, darunter 1000 Menschen in Deutschland.

Der Wunsch, auch künftig die Oberhand über die Elektronik behalten zu wollen, zeigte sich demnach etwa beim Thema selbstfahrende Autos: 54 Prozent der Befragten ist unwohl bei der Vorstellung, dass ein smartes Auto der Zukunft das Steuer übernehmen will und eigenständig zum Ziel fährt. Positiv sehen die Befragten dagegen die Idee, dass solche Autos wie elektronische Fahrlehrer den Straßenverkehr sondieren und dem Fahrer beispielsweise assistieren könnten, wenn dieser einen Fehler macht. Eine solche Assistenzleistung werteten 60 Prozent der Teilnehmer positiv.

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