Kein Verlustgeschäft mit Nintendo NX

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War vermutlich das erste System seit Langem, das Nintendo mit Verlust verkauft hat: die Wii U. Schuld war laut Hersteller der zur Einführung der Konsolen-Hardware ungewöhnlich starke Yen.

Nintendos für März 2017 angekündigtes Konsolenprojekt "NX" soll laut Firmenchef Tatsumi Kimishima von Anfang schwarze Zahlen schreiben: "Wir planen nicht, die Hardware mit Verlust zu veröffentlichen.

Bei Release der Wii U war der Yen sehr stark, aber diese Situation wird sich wohl nicht wiederholen. Ein Minusgeschäft würde uns nicht helfen - bei der Entwicklung der NX kalkulieren wir deshalb entsprechend." Dabei war die Subvention neuer Konsolen-Hardware durch den jeweiligen Hersteller bisher eher die Regel als die Ausnahme: Systeme wie PS3 oder Xbox 360 wurden in der Vergangenheit fast immer mit zumindest dezentem Verlust verkauft - ein Minus, das man später durch die Einnahme von Lizenzzahlungen durch Drittanbieter wieder kompensierte. Vermutlich deshalb setzte Nintendo in den letzten Jahren beim Entwurf seiner Systeme immer wieder auf die Verwendung bereits etablierter und günstiger Technologien: Auf diese Weise konnte man Konsolen wie die Wii oder den DS beziehungsweise 3DS zu attraktiven Preisen anbieten, ohne bei jedem Hardware-Verkauf Geld zu verlieren.

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