Kaum noch Wachstumsraten für den Spiele-Verkauf per Download

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Bei Fans nach wie vor begehrt: Sammler-Editionen wie zu id's neuem "Doom" kommen mit wertigen Extras.

Schon seit Jahren ist der Spiele-Verkauf per Download den klassischen Games-Händlern ein Dorn im Auge - immerhin wurde schon bei mehr als einer Gelegenheit der Tod des Datenträger-Verkaufs prognostiziert.

"Alles Blödsinn", verrät jetzt eine aktuelle Studie, die der BIU ("Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware") auf Basis von GfK-Marktdaten ausgearbeitet hat: Der Studie zufolge ist das Download-Geschäft im Jahr 2015 um nur noch ein Prozent gewachsen. Im Verhältnis wurde demnach jeder dritte für PC beziehungsweise Konsolen verkaufte Titel im letzten Jahr online statt an der Ladentheke gekauft - der Geschäftsanteil des Digital-Handels beläuft sich auf 33 Prozent. Der Umsatz mit Downloads dagegen ist um zwei Prozent gewachsen, der mit Datenträgern dementsprechend von 81 auf 79 Prozent des Gesamtmarks geschrumpft.

Fazit: Der digitale Markt wächst nur noch langsam, die Dominanz greifbarer Medien bleibt scheinbar unberührt. Der Verband führt das Ergebnis unter anderem auf die Beliebtheit von wertigen Sammler-Editionen und Konzepten wie Nintendos amiibos oder die "Skylanders" von Activision zurück, die auf ein haptisches Spielerlebnis setzen.

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