Hinweise auf neue Konsolen-Generation in 2017 verdichten sich

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Oddworld-Chef Lorne Lanning will im Gespräch mit Sony-Manager Shuhei Yoshida erfahren haben, dass der Hersteller vielleicht keine PlayStation5 bringt. Stattdessen scheint eine "PS Neo" bereits kurz vor der Produktion zu stehen.

Die Informationen zu neuen Videospielkonsolen von Sony, Nintendo und Microsoft verdichten sich: So hat Lisa Su - die Chefin von Grafikchip-Hersteller AMD - zugegeben, dass man für 2017 an gleich drei neuen Chip-Sätzen für Konsolen arbeite.

Einer davon würde bereits im zweiten Halbjahr 2016 in Produktion gehen, allerdings sollen alle entsprechenden Geräte erst 2017 veröffentlicht werden. Obwohl die Managerin keine näheren Angaben zu Auftraggebern beziehungsweise den entsprechenden Konsolen machte, dürfte es sich bei zumindest einem System um die in den vergangenen Wochen immer wieder erwähnte "PS 4.5" oder "PS4 Neo" handeln. Die anderen Chips könnten zum Beispiel in Nintendos NX Platz finden oder in einer neuen Xbox-One-Version. Auf alle Fälle untermauert Sus Aussage die Angaben diverser Entwickler und US-Händler, die immer wieder auf die Veröffentlichung gleich mehrerer neuer Konsolen-Systeme in 2017 verweisen.

Parallel dazu machen Informationen von einem Gespräch zwischen Oddworld-Chef Lorne Lanning und Sonys Worldwide-Studio-Boss Shuhei Yoshida die Runde: Lanning will den Sony-Manager gefragt haben, wie die PlayStation5 aussehen würde - der hätte daraufhin geantwortet, dass die wichtigere Frage die wäre, ob es überhaupt einen PS5 geben würde. Yoshida könnte sich damit auf ein vermeintliches Ende des bisher bekannten Konsolen-Marktmodells beziehen - oder auf eine schlichte Veränderung der sonst üblichen Veröffentlichungspolitik, bei der eine Konsolengeneration nach fünf bis sieben Jahren durch die nächste abgelöst wird. Vielleicht plant der Hersteller tatsächlich, den Hardware-Zyklus zu verkürzen. Zieht man in Betracht, dass die klassischen Konsolen immer mehr Gegenwind von mobilen Gerätschaften wie Smartphones und Tablets bekommen, könnte eine derartige Politik sogar Sinn ergeben: Würde die aktuelle Konsolen-Generation erst in vier bis fünf Jahren eine Ablöse erfahren, wäre sie laut Analysten bis dahin zumindest von Tablet-Computer technisch überholt worden.

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