„Nur“ noch 30 Millionen User pro Tag

Fünf Weltrekorde und massiver Spieler-Schwund bei „Pokémon Go“

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Haben sich stolze fünf Einträge ins „Guinness Buch der Weltrekorde“ verdient: Rattikarl und seine anderen Monster-Kollegen aus „Pokémon Go“.

Niantics Mobile-Superhit „Pokémon Go“ ist erst wenige Wochen in den App-Stores - genügend Zeit jedoch, um sich fünf Einträge im „Guinness World Records“-Buch verdient: So hat die App stolze 206,5 Millionen US-Dollar Umsatz allein im ersten Monat generiert - ähnlich viel hat bisher kein anderes Spielchen für Smartphones beziehungsweise Tablet-Computer geschafft.

Ebenfalls mehr als ansehnlich: 130 Millionen Downloads während des ersten Monats sowie eine Erst-Platzierung in den Download-Charts für Spiele-Apps in 70 Ländern gleichzeitig. Außerdem ist „Pokémon Go“ die umsatzstärkste Spiele-App in 55 Ländern und hat binnen 20 Tagen die Umsatzgrenze von 100 Millionen Dollar geknackt.

Ähnliche Ergebnisse kann bisher keine andere Spiele-App vorweisen - sagen zumindest die Zahlen der Marktforscher, auf die sich „Guinness World Records“ für seine Auszeichnungen beruft. Doch trotz dieser phänomenalen Daten sieht es momentan ganz danach aus, als würde dem Boom allmählich die Puste ausgehen: So verbucht „Pokémon Go“ anstelle der bisherigen 45 Millionen nur noch 30 Millionen User pro Tag - außerdem sind die aktive Spielzeit pro Nutzer und die Download-Zahlen deutlich nach unten gegangen.

Schuld am Spielerschwund könnte unter anderem das gezielte Sperren von zahlreichen Cheatern sein - Entwickler Niantic greift hier neuerdings streng durch.

tsch

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