Soziales Netzwerk stellt sich Manipulationsverwürfen entgegen

Facebook veröffentlicht Richtlinien für Nachrichtentrends

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Mark Zuckerberg stellt sich Manipulationsverwürfen entgegen.

Facebook hat seine internen Richtlinien für die Auswahl von Nachrichtentrends veröffentlicht.

Das soziale Netzwerk stellt sich damit gegen Vorwürfe, wonach die Trends von Facebook-Mitarbeitern manipuliert würden. Ein früherer Manager hatte dem Blog Gizmodo von Anweisungen berichtet, wonach konservative Themen unterdrückt werden sollten, was Facebook dementierte. In einem Blogeintrag stellte Facebook-Manager Justin Osofsky nun klar, dass News zunächst von Algorithmen vorgeschlagen würden, welche nach Themen suchen, die gerade aktuell und populär sind. Erst anschließend würden Mitarbeiter Einfluss nehmen. Diese hätten die Aufgabe, irrelevante Themen zu filtern sowie nach nationaler oder globaler Relevanz zu ordnen. Aus den teilweise geschwärzten Richtlinien geht hervor, dass die Einstufung der Ereignisse zudem von zehn großen Nachrichtenportalen abhängt. In Deutschland sind die Nachrichtentrends nicht verfügbar.

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