Für Mobile Spiele

China erschwert Veröffentlichungsprozess

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Haben es in China künftig ganz schön schwer: Mobile-Spiele wie Flaregames' erfolgreicher „Nonstop Knight“.

Zu den großen unerschlossenen Spielemärkten der Welt zählt nach wie vor China. Zahlreiche Spiele- und auch Hardware-Hersteller versuchen, hier Fuß zu fassen. Das gestaltet sich nicht zuletzt deshalb problematisch, da die Regierung der Volksrepublik alles kontrollieren möchte, zu dem ihre Bürger Zugang haben.

Jüngster Anti-Games-Vorstoß des Staates: Ab 1. Juli müssen alle Mobile-Games vor ihrer Veröffentlichung zunächst die staatliche „State Administration of Press, Publications, Radio, Film and Television“ passieren. Entwickler beziehungsweise Hersteller sollen ihre Produkte mindestens 20 Tage vor der geplanten Veröffentlichung einreichen. Danach werden sie von staatlicher Seite auf „Vollständigkeit und Sorgfalt“ hin geprüft. Anschließend wird von einer weiteren Regierungsstelle binnen zehn weiterer Tage die finale Entscheidung gefällt: Darf der Titel in China veröffentlicht werden oder nicht? Wer sein Spiel nicht innerhalb von 20 Tagen nach der Freigabe in Umlauf bringt, der muss die Verspätung brav begründen.

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