Vorwurf: falsche Versprechen

Britische Werbeaufsicht ermittelt gegen „No Man's Sky“-Erfinder

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Hat „No Man's Sky“ mit falschen Versprechen Spieler geködert? Weil sich viele Kunden beschwert haben, geht jetzt die britische Werbeaufsicht dieser Frage nach.

Entwickler Hello Games hat's nicht leicht: Zuerst durfte man sich über den bahnbrechenden Erfolg der Weltraum-Odyssee „No Man's Sky“ freuen.

Doch seitdem Presse und Fans mit überwiegend harscher Kritik über den Independent-Titel herfallen, hat das gerade mal 15-köpfige Team um Sean Murray nicht mehr viel zu lachen. Jetzt kommt es noch dicker: Weil sich in England zahlreiche Käufer dazu entschlossen hatten, die Werbeaufsicht zu informieren, wird die staatliche Stelle jetzt gegen das einheimische Entwickler-Studio aktiv. Der Vorwurf: Hello Games hätten in Videos und anderen Werbemitteln immer wieder Features versprochen, die im fertigen Spiel nicht zu finden sind - in der Games-Branche keine unübliche Verfahrensweise. Konkret werden Beispiele wie das geänderte User-Interface, das Verhalten der Computer-Tiere, die Grafik sowie die Flugeigenschaften des eigenen Raumschiffs genannt.

tsch

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