Batman, Horror-Clowns, Raumschlachten

Die spannendsten PlayStationVR-Games zum Start

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Die Achterbahnfahrt beginnt: Mit Sonys rund 400 Euro teurer PlayStation VR wird die „Virtuelle Realität“ dem Massenmarkt zugänglich. Und diese Games vermitteln das Mittendrin-statt-nur-dabei-Gefühl besonders intensiv.

Von gruseligen Geisterbahnfahrten über packende Raumschlachten bis hin zu kriminalistischen Superhelden-Ermittlungen: In diese PlayStationVR-Games können Sie zum Start abtauchen.

Keine neue Hardware ohne neue Spiele, die sie zum Leben erweckt: Zum Start der Virtual-Reality-Brille PlayStationVR schnürt Hersteller Sony zusammen mit seinen Entwicklungs- und Publishing-Partnern ein dickes Games-Paket. Insgesamt 50 Titel sind bis zum Jahresende geplant, und sie alle wollen ein intensives Mittendrin-statt-nur-dabei-Gefühl vermitteln. Prominente Helden wie Batman sollen ebenso die Berührungsängste nehmen wie launige Partygame-Sammlungen. Wer testen will, wie robust sein Magen ist, steigt dagegen in eine Horror-Achterbahn, Supersportwagen, futuristischen Schwebepanzer oder in einen Raumjäger. Mit welchen Starttiteln Sie am besten in digitale Welten abtauchen können, erfahren Sie hier.

Einmal der dunkle Ritter sein: Batman: Arkham VR (Warner, Rocksteady)

Der von VR-Befürwortern vermutlich am meisten herbeigesehnte Titel zum PlayStationVR-Start ist der Headset-Trip als dunkler Ritter. Tatsächlich beeindruckt die „Batman“-Episode mit dem Gefühl, völlig abzutauchen. Doch statt Action erwartet die Spieler Ermittlerarbeit à la „CSI“. Und die ist nach gerade mal einer Stunde vorbei. Schade.

Explosive Splatter-Geisterbahn in „Until Dawn: Rush of Blood“ (Sony, Supermassive)

Blutrausch in der Geister-Achterbahn: Mit dem Spin-Off zu seinem Games-Grusical „Until Dawn“ liefert Sony einen der stärksten Titel für PlayStation VR. Die Horror-Fahrt mit Schießbuden-Ambiente lässt sich zwar auch per Gamepad spielen. Intuitiver wird's aber mit zwei Move-Controllern, mit denen auf Zombies und andere Schreckgestalten geballert wird. „Until Dawn“ ist ein Spektakel ohne Tiefgang, aber für den VR-Start ideal. Das Auf und Ab und all die unappetitlichen Details können jedoch auf den Magen schlagen.

Unsterbliche VR-Raumpiraten in EVE: Valkyrie (CCP)

Raumschlachten in der virtuellen PS4-Realität: „Eve: Valkyrie“ ist CCPs Action-Ableger zu seinem MMO-Universum „Eve Online“. Dank VR-Headset fühlt sich die Schlacht zwischen Raumpiraten tatsächlich so an, als würde man mit vollem Schub zwischen gewaltigen Schlachtschiffen und feindlichen Jäger-Geschwadern navigieren. „Valkyrie“ ist eher Arcade-Ballerei als „Wing Commander“, aber der freie Blick aus dem Cockpit ist schlicht atemberaubend. Auch Multiplayer-Fans haben zu tun: Der „Combat“-Modus erlaubt Duelle zwischen 16 Spielern.

Schwebe-Panzer-Schlachten in „Battlezone“

Virtuelles Comeback für einen Urvater des 3D-Actionspiels: Die VR-Variante der Schwebepanzer-Schlacht „Battlezone“ ist ein rasantes Action-Spektakel, aber auch anstrengend. Per Gamepad steuert man den Panzer in alle Richtungen, per Analogstick das Fadenkreuz und obendrein blickt mit der Brille in alle Richtungen. Klare Kaufempfehlung, aber es bitte langsam angehen lassen!

Launige Minispiel-Sammlung mit knuffigen Robotern in „Playroom VR“ (Sony)

Geister jagen, gegen Riesen-Roboter kämpfen und andere drollige Geschicklichkeits- oder Reaktionstests bestreiten: Die extra für PlayStationVR konzipierte Minigame-Sammlung „Playroom VR“ zeigt gekonnt mögliche Spielarten für die Virtuelle Realität. Und das Beste daran: „PlayStation VR“-Käufer dürfen den launigen Mehrspieler-Ringelpiez am Starttag kostenlos aus dem PlayStation-Store laden. Obendrein ist „Playroom VR“ der beste Beweis dafür, dass der Eintritt in die Virtuelle Realität nicht isoliert stattfinden muss. Weil über die Brille und den Fernseher separate Bilder angezeigt werden können, lassen sich damit auch Party-taugliche Spiele konzipieren.

Stahlharte Roboter-Fights in der Multiplayer-Arena bei „RIGS: Mechanized Combat League“ (Sony, Guerrilla)

Rasante Arena-Gefechte zwischen haushohen Robotern gibt's in „RIGS: Mechanized Combat League“: Das Multiplayer- und Singleplayer-Geballere profitiert perfekt von den Stärken der VR-Technologie, verlangt aber wegen seines hohen Tempos nach einem starken Magen und einer Vorratspackung Aspirin. Mit den Kolossen in Sekundenbruchteilen nach oben zu steuern, um dann wieder mit Vollgas auf den Boden zu stürzen - das ist ein großartiges Erlebnis, aber ähnlich strapaziös wie eine Achterbahnfahrt.

Zu Besuch bei Lara Croft in „Rise of the Tomb Raider“

Weil Lara gerade ihren 20. Geburtstag feiert, kommt die lang erwartete PS4-Fassung des ehemals Xbox-One-exklusiven „Rise of the Tomb Raider“ jetzt als Jubiläums-Edition. Mit dabei: Ein PS4-exklusiver Ausflug in Laras Familien-Anwesen „Croft Manor“, das sich dank PlayStationVR begehen und genau unter die Lupe nehmen lässt. Mehr davon bitte!

Tanzen und Staunen in „Bound“

In „Bound“ begleitet der Spieler eine grazile Tänzerin durch eine stilisierte 3D-Welt, während sie von einem riesigen Ungeheuer verfolgt wird. Das für VR konzipierte Independent-Abenteuer ist bereits seit August erhältlich, zum Starttag von Sonys Headset bekommt es das passende VR-Update. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, aber die Vermittlung von Größe und Dimension atemberaubend.

Perfekte Kurvenlage dank Virtual Reality in „Driveclub VR“ (Sony)

Dank seiner Räumlichkeit in der Cockpit-Perspektive vermittelt „Driveclub VR“ ein besonders authentisches Fahr-Erlebnis, bei dem Abstände und Kurven optimal eingeschätzt werden können - inklusive Schulterblick aus dem Seitenfenster, um nach der Konkurrenz zu sehen. Vor den Rennen kann man die PS-Schönheiten in aller Ruhe unter die Lupe nehmen.

High Five mit „VR Worlds“

Fünf Spiele in einem: „VR Worlds“ bietet eine Sammlung kleinerer Games, die die Nutzungsmöglichkeiten von VR mitunter ziemlich gut aufzeigen. Angefangen beim actionlastigen „The London Heist“, bei dem man sich unter anderem eine heiße, bleihaltige Verfolgungsjagd liefert, bis hin zum handlungsarmen „Ocean Descent“, in dem in die tiefsten Tiefen abtaucht und einfach nur staunen kann.

Farb- und Beat-Gewitter in „Rez Infinite“

Arcade-Fans feiern den psychedelischen Dreamcast-Shooter von Kult-Entwickler Tetsuya Mizuguchi bis heute. Die überwiegend aus knallbuten Vektor-Grafiken bestehenden Action-Welten sind für die VR-Erfahrung wie gemacht - stampfende Techno- und Trance-Rhythmen inklusive.

Chillen mit „Harmonix Music VR“

Eigene Musik-Kompositionen, dazu ein abstrakter Bilderkosmos, an dessen Gestaltung der Spieler selber beteiligt ist. „Harmonix Music VR“ ist eine Art begehbare Musik-Box und bietet obendrein eine interessante Interface-Lösung. Die bizarre Gestaltung ist allerdings Geschmackssache.

Zeitreise mit „Robinson: The Journey“

Cryteks Ausflug auf einen Planeten voller urzeitlicher Riesen-Reptilien sollte ursprünglich der wichtigste Titel zum Headset-Start am 13. Oktober werden - doch inzwischen wurde „Robinson: The Journey“ wegen technischer Probleme auf Anfang November verschoben. Trotzdem: Unbedingt vormerken - denn Cryteks Dino-Trip hat nach wie vor das Zeug zum PlayStationVR-Seller.

tsch

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