Electronic Arts kündigt Änderungen an

Alles anders bei „FIFA 17“? Das wird neu!

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Zwei Talente, ein Ziel: den Durchbruch in der Premiere League schaffen! Davon erzählt der neue Story-Modus von „FIFA 17“.

„Football has changed“ - unter diesem Motto kündigte Electronic Arts für seine nächste „FIFA“-Ausgabe mit der Rückennummer 17 eine Menge tiefgreifender Änderungen an: So wird die Fußballsimulation erstmals mithilfe der von DICE entwickelten „Frostbyte“-Engine realisiert.

Die ist während der letzten Jahre zum Allzweck-Entwicklerwerkzeug des Herstellers avanciert, Renn- und Rollenspiele wie „Need of Speed“ oder „Dragon Age Inquisition“ wurden damit ebenso geschaffen wie der Shooter „Battlefield 4“. Auch das nächste „Mass Effect“ ist ein Frostbyte-Game. Als Folge der technischen Weiterentwicklung kommt das neue „FIFA“ mit feineren Animationen und Charakter-Modellen, auch die virtuelle Ausleuchtung des Spielgeschehens auf dem Rasen soll realistischer und vor allem plastischer werden.

Die größte Änderung betrifft allerdings das Gameplay. Denn erstmals bietet „FIFA 17“ einen waschechten Story-Modus, der sich am Vorbild „NBA 2K“ orientiert: Held dieser Kampagne ist der Nachwuchsspieler Alex Hunter, der sich in der Premier League einen Namen machen will. Seine Geschichte wird mithilfe von Zwischensequenzen erzählt und gewährt ausführliche Blick hinter die Kulissen des Millionengeschäfts. In den Matches muss Hunter schließlich bestimmte Ziele erreichen - und die werden ihm von ebenso namhaften wie detailgetreu nachgebildeten Coaches vorgegeben: José Mourinho, Pep Guardiola, Jürgen Klopp, Arsene Wenger - insgesamt 20 lizenzierte Trainer soll es geben. Auf eine Synchronisation der Stars an der Seitenlinie müssen Fans zwar verzichten, dafür dürfen sie entscheiden, wie selbstsicher, eingeschüchtert oder arrogant ihr Schützling Hunter in Gesprächen mit Vorgesetzten oder Journalisten auftritt. Das Dialogsystem, das vom Rollenspiel-Entwickler BioWare stammt, soll ebenfalls Einfluss auf den Fortgang der Geschichte haben.

Der Story-Modus mag eine nette Idee sein, für das Gros der Gamer gilt aber die Regel: entscheidend ist aufm Platz. Wie sich die vielen kleinen Änderungen - vom Einwurf über neue Standards bis hin zur überarbeiteten Künstlichen Intelligenz - auf den Spielablauf auswirken werden und ob „FIFA 17“ am Ende eine runde Sache ist, wird sich erst bei der Veröffentlichung am 29. September zeigen.

tsch

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