"Das gehört nicht zu meinen Aufgaben"

Zehn Dinge, die Sie nie zu Ihrem Chef sagen sollten

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Manche Dinge sollte man zum Chef einfach nicht sagen.

Fettnäpfchen lauern im Büro überall. Besonders, wenn man mit dem Chef spricht. Bestimmte Aussagen sollten Sie in der Kommunikation mit Ihrem Vorgesetzten tunlichst vermeiden - sonst kann das unangenehme Folgen haben.

Diplomatie ist das A und O im Büro. Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach, Kritik so zu formulieren, dass sie ankommt und man gleichzeitig professionell bleibt. Es gibt aber Dinge, die man in jedem Fall unterlassen sollte - vor allem dem Chef gegenüber.

10 Dinge, die Sie nie zu Ihrem Chef sagen sollten:

"Sind Sie wirklich sicher, dass wir das so machen sollten?"

Die Anweisungen eines Chefs so direkt in Frage zu stellen - womöglich auch noch vor anderen Kollegen: Ein absolutes No-Go. Zudem klingt dieses Hinterfragen stark nach: "Ich halte das für eine sehr schlechte Idee." Eine adäquate Möglichkeit, die Idee des Chefs zu hinterfragen, könnte dagegen sein: "Was würden Sie davon halten, wenn wir es so und so versuchen..."

"Das funktioniert so nicht."

Klar, manchmal können Vorschläge vom Chef für Mitarbeiter doch etwas schräg klingen. Das müssen Sie dem Vorgesetzten aber nicht direkt mitteilen. Damit stellen Sie seine Kompetenzen in Frage und bewirken bei ihm bestimmt keinen plötzlichen Sinneswandel. Bringen Sie lieber einen konkreten Vorschlag, wie es Ihrer Meinung nach besser klappen könnte. Damit zeigen Sie, dass Sie sich Gedanken zu dem Thema gemacht haben. Eigeninitiative ist hier das Zauberwort.

"Nein."

Wer dem Chef ein einfaches "Nein" als Antwort hinknallt, braucht sich nicht wundern, wenn ihm Arbeitsverweigerung vorgeworfen wird. Argumentieren Sie lieber, weshalb Sie eine bestimmte Sache nicht in Ihrem Aufgabenbereich sehen. Sollte sich an der Anweisung dennoch nichts ändern, müssen Sie wohl in den sauren Apfel beißen.

"Keine Ahnung."

Ganz schlecht. Ein Mitarbeiter, der keine Ahnung hat? Welcher Chef sieht so etwas schon gerne? Es mag zwar vorkommen, dass Sie über einen Ablauf oder Bereich nicht ausreichend informiert sind. Das sollten Sie aber besser so formulieren: "Ich werde darüber Informationen einholen und Sie darüber zeitnah in Kenntnis setzen."

"Das gehört nicht zu meinen Aufgaben."

Vielleicht wollen Sie es nicht wahrhaben: Aber wenn Ihr Chef sagt, es ist Ihre Aufgabe, dann ist es just in diesem Augenblick zu Ihrer Aufgabe geworden. Er muss allerdings erklären, wieso sie die Zusatzaufgabe übernehmen müssen. Auch hier gilt wieder: Mit der richtigen Argumentation, warum Sie dies oder jenes nicht machen können, sieht die Sache schon wieder anders aus. Vielleicht findet sich ja sogar ein netter Kollege, der Ihnen den Job abnimmt. Im Gegenzug könnten Sie anbieten, für ihn auch etwas zu übernehmen.

"Ihr Vorgänger hat das immer ganz anders gemacht."

Bei der Vorstellung, diesen Satz zum Chef zu sagen, könnte man direkt zusammenzucken. Zum einen klingt es nach Vorwurf, á la: "Früher war alles besser." Zum anderen stellen Sie in Frage, dass Ihr Chef seine Arbeit gut macht. Vermeiden Sie jegliche Hinweise auf den Vorgänger lieber gänzlich. Oder wollen Sie etwa, dass jemand die Arbeit Ihres Vorgängers der Ihren vorzieht?

"Das hätten Sie wohl anders machen müssen, damit es erfolgreich gelaufen wäre."

Ja, das mag sein. Dafür ist es aber jetzt wohl zu spät. Die Gegenfrage - oder der Gedanke - könnte aufkommen: "Wieso haben Sie sich dann nicht früher eingeschaltet mit Ihren Bedenken?" Und das zu recht. Im Nachhinein ist man oftmals schlauer - Sie wirken dadurch aber eher wie ein Schlaumeier als wie ein kompetenter Mitarbeiter.

"Darüber habe ich noch nie nachgedacht."

Und warum nicht? Ein Chef erwartet von Mitarbeitern, dass sie mitdenken, neue Ansätze verfolgen und sich weiterentwickeln. Noch nie über bestimmtes Thema nachgedacht zu haben - das kann natürlich passieren. Der Chef muss das aber nicht wissen. Hier heißt es: Improvisieren! Geben Sie eine Antwort wie: "Ich habe mir darüber bereits Gedanken gemacht, wollte das aber noch weiter ausarbeiten." Eine Gegenfrage, was der Chef denn eigentlich von angesprochenem Sachverhalt hält, kann auch passend sein. Auch ein Chef möchte ab und an nach seiner Meinung gefragt werden.

"Kollege XY hat das falsch gemacht."

Schon in der Schule gab es einen Namen für Leute dieser Art: Petze. Kollegen beim Chef anschwärzen zeugt nicht gerade von Teamgeist. Das sieht auch der Chef so. Außerdem sind Petzen einfach nur nervig. Klären Sie die Dinge lieber mit dem Kollegen selbst, so kann er auch von sich aus die Verantwortung für etwas übernehmen, was er verbockt hat.

"Wieso muss ich immer die ganze Arbeit machen?"

Jammern, so heißt das. Und kein Chef ist scharf auf Mitarbeiter, die ihm die Ohren vollheulen. Im Beruf gibt es oft Phasen, in denen sehr viel zu tun ist. Anstatt zu jammern, sollten Sie nach Unterstützung fragen. Denn über die viele Arbeit zu klagen, sagt dem Chef oft nur eines: "Er schafft das nicht."

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