Der neue DS 3

Achtung, Avantgarde

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Die 94-jährige Iris Apfel aus New York gilt in der Modebranche als Stil-Ikone. Die Franzosen haben sich die Designerin als Werbefrontfrau für ihren jugendlichen DS 3 gesichert. Gemeinsam will man den „Geist der Avantgarde“ verbreiten. 

Der neue DS 3 hat eine extravagante Markenbotschafterin, nämlich die 94-jährige Style-Queen Iris Apfel. Ob das passt? Und wie! Wir haben es getestet.

Wenn man den Vornamen Iris googelt, kommt schon als zweiter Vorschlag (nach der Berben) Iris Apfel. Die 94-jährige Style-Queen ist ein echter Star der Modeszene, wenn sie bei den großen Branchen-Shows noch nicht neben dem Catwalk sitzt, geht es auch nicht los mit den Models. Was diese außergewöhnliche Dame mit Autos zu tun hat? Ganz einfach: Iris Apfel ist Markenbotschafterin bei DS. Und das ist die neue, die feine, die avantgardistische und schicke Marke des PSA-Konzerns, der bisher nur aus Citroën und Peugeot bestanden hat.

Iris Apfel passt mit ihrer gewaltigen Brille und ihrem stilsicheren Outfit perfekt zu den französischen Newcomern, die in ihren Modellen „den Geist der Avantgarde“ verbreiten wollen. Jüngster Spross der noch kleinen Familie ist neben DS 4 und DS 5 der Kleinwagen DS 3, der noch auf dem Citroën C3 basiert – aber zumindest optisch in jeder Hinsicht etwas anders ist. 

Schwebendes Dach beim DS 3: Es ruht auf einer flossenartigen B-Säule.

Der Dreitürer setzt auf starke Design-Akzente, vom sechseckigen Kühlergrill über die LED-Scheinwerfer im Diamant-Look bis zum „schwebenden Dach“, das auf einer flossenartigen B-Säule ruht. Das ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber genau darauf legen es die Franzosen an. Zu dieser Individualität passen auch die 78 möglichen Farbkombinationen für Dach und Karosserie, die am Konfigurator noch durch unterschiedliche Außenspiegelkappen, Felgen, Armaturen oder Sitzbezüge individualisiert werden können. Insgesamt, so hat man bei DS ausgerechnet, gibt es knapp über drei Millionen Möglichkeiten, sich seinen ganz speziellen DS 3 zusammenzustellen. Diverse Folierungen oder unterschiedliche Designs fürs per Knopfdruck bis 120 km/h zu öffnende Stoffdach des DS 3 Cabrio inklusive.

Technik im DS3

Viel Style steckt also schon mal drin im extravaganten kleinen Franzosen. Aber auch bei der Technik lässt sich DS nicht lumpen. Konnektivität der jüngsten Generation, Notbremsassistent, Sieben-Zoll-Tochscreen – alles da, was der Autofahrer braucht. Bei der Bedienung würde man sich allerdings manchmal ein wenig einfachere Abläufe wünschen. 

Motoren im DS3

Beim Antrieb setzen die Ingenieure auf zwei Diesel mit 100 und 120 PS und auf fünf Benziner, die zwischen 82 und 208 PS leisten. Neu ist die Kombination aus 110 PS-Dreizylinder und Sechsgang-Automatik und ein 130 PS starker Dreizylinder, der bei ersten Ausfahrten einen sehr dynamisch-effektiven Eindruck hinterließ. Er arbeitet fast ohne das typische Dreizylinder-Knurren, zieht von unten raus mächtig durch und kam bei den Testfahrten mit 5,4 Litern aus. Eine Sache für sich ist der 208-PS-Sportler in der Version „Performance“, dessen 1,6-Liter-Turbobenziner das Mode-Auto zum echten Sportwagen macht.

Den Einstieg in die DS3-Welt markiert der 82-PS-Benziner in der Basisversion „Chic“ ab 15 890 Euro, der 100 PS-Diesel ist als „So Chic“ ab 20 740 Euro zu haben, in dieser Version startet auch das Cabrio ab 19 840 Euro. Die Preise für den Performance stehen noch nicht fest.

Rudolf Huber

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