ZDF-Dreiteiler „Ku'Damm 56“ wird fortgesetzt

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Der ZDF-Dreiteiler „Ku'damm 56“ erzählt von einem Berliner Tanzschulen-Haushalt einer Mutter mit drei Töchtern (von links: Emilia Schüle, Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen und Maria Ehrich). Nun soll die Geschichte fortgesetzt werden.

Im März verfolgten durchschnittlich mehr als sechs Millionen Zuschauer das dreiteilige ZDF-Familiendrama „Ku'Damm 56“ über die Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllack und ihre drei Töchter im Berlin der 50-er.

Jetzt kündigte das ZDF an, die Serie von Annette Hess (Buch) und Sven Bohse (Regie) fortzusetzen: Unter dem Titel „Ku'Damm 59“ soll die Geschichte drei Jahre später weitererzählt werden. Dabei sollen Tabuthemen der damaligen Zeit wie „uneheliche Kinder, Sex vor der Ehe, Homosexualität und Emanzipation“ behandelt werden, so das ZDF. „Die anhaltende begeisterte Resonanz zeigt uns, dass unser gemeinsames Konzept aufgegangen ist, die 50er-Jahre in Deutschland als eine faszinierende und bisher erstaunlich wenig erzählte Zeit endlich in den Fokus zu rücken und - auch dies ein Novum - aus der Perspektive der Frauen zu erzählen“, lässt sich Benjamin Benedict, Produzent und Geschäftsführer der produzierende UFA FICTION zitieren. „Das Thema Emanzipation hat einen noch immer intakten, hochempfindlichen gesellschaftlichen Nerv getroffen“, ergänzt Annette Hess, die auch für die neuen Drehbücher verantwortlich zeichnen wird. „Umso mehr freue ich mich, in der wunderbar bewährten Konstellation mit allen eingeschworenen Beteiligten die Arbeit an diesem für mich so wichtigen Projekt fortsetzen zu dürfen.“ Wann die Dreharbeiten beginnen sollen, steht noch nicht fest. Auch ein Sendetermin ist noch nicht bekannt.

tsch

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