Ride Along: Next Level Miami

Wenn der Cop mit seinem Schwager ...

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Nur keine Panik: Ben (Kevin Hart, links) muss von seinem erfahrenen Kollegen James (Ice Cube) erst noch lernen, wie man sich in brenzligen Situationen cool verhält.

In der Fortsetzung der Buddy-Komödie „Ride Along“ zieht es Ice Cube und Kevin Hart in die Verbrecherwelt Floridas: Dort wollen sie einen Drogen-Boss stellen - und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.

Der Ausnahme-Erfolg der schrägen Kumpelkomödie „Ride Along“ in den USA, wo der Überraschungshit mit seinem Mix aus taffer Action und flapsigen Sprüchen die Spitze der Charts erreichte, wollte sich hierzulande nicht ganz einstellen. Regisseur Tim Story schickt eine Nachfolger-Komödie an den Start: „Ride Along: Next Level Miami“ (2015) variiert das Ausgangsrezept nur geringfügig, lief aber mit rund 430.000 Besuchern in den deutschen Kinos wesentlich erfolgreicher als Teil eins. Nun erscheint der Film fürs Heimkino.

Hauptzutat ist das kesse Auftreten von Chef-Stoiker Ice Cube, der den abgebrühten, wortkargen, gelegentlich verletzend schroffen Polizeiprofi James spielt. An seiner Seite wuselt Kevin Hart als Cop-Rookie Ben, der sich mit chaotischer Dienstauffassung und Hasenfüßigkeit gepaart mit Großmannssucht oft selbst in höchste Gefahr bringt.

Garniert wird die nur an der Oberfläche - Gegensätze ergänzen sich bekanntlich - ungewöhnliche Paarung diesmal durch ein paar neue scharfe Zutaten. Einerseits mit einem furchterregenden Gegner, dem eiskalten Mafia-Boss Antonio Pope (Benjamin Bratt), der die Unterwelt von Miami terrorisiert und die vermeintlich feine Gesellschaft nach seiner Pfeife tanzen lässt. Hinzu kommt eine (auch in erotischer Hinsicht) unwiderstehliche örtliche Detektiv-Kollegin namens Maya (Olivia Munn) und viele knackige Beachbabes als Dreingabe.

James und sein zukünftiger Schwager Ben (er wird James' heißgeliebte Schwester Angela heiraten) geraten in Miami in große Schwierigkeiten: Sie legen sich bei der Suche nach einem Drogenhändler-Ring, den sie auffliegen lassen wollen, nicht nur mit den wirklich bösen Buben an. Auch die Kollegen vor Ort sehen den Einsatz der Polizisten aus Atlanta alles andere als wohlwollend. Echte Fahndungserfolge von Ben und James lassen zudem auf sich warten.

Regisseur Tim Story verbindet für den von schweißtreibenden Rap-Beats befeuerten Action-Klamauk Elemente der Buddy-, Cop- und der Berufsanfänger-, ja sogar der Familien-Komödie. Chemie und Timing bei den Gags zwischen den gegensätzlich angelegten Hauptdarstellern passen perfekt. Und ein wenig Slapstick hat noch nie geschadet. Heraus kommt dabei alles andere als ein origineller Film. Aber zumindest solide Popcorn-Unterhaltung.

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