Themenabend: THEMA Spezial: 30 Jahre Tschernobyl - Di. 26.04 - ARTE: 20.15 Uhr

Verstrahlter Alltag

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Fünf Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind die Säuberungsarbeiten in der Region noch längst nicht abgeschlossen.

Mit drei Dokumentarfilmen erinnert ARTE an die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima.

Es ist trauriger Zufall, dass gleich zwei "runde" Gedenkdaten zusammenkommen: Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl der bislang schwerste Nuklearunfall der Geschichte. Im März 2011 erschütterte der GAU im Atomkraftwerk im japanischen Fukushima die Weltöffentlichkeit. Der Dokumentarfilm "Tschernobyl, Fukushima - Leben im Risikogebiet" von Olivier Julien, den ARTE in deutscher Erstausstrahlung als Aftakt eines Themenabends zeigt, untersucht, wie sich die Betroffenen mit den Folgen der Reaktorkatastrophen eingerichtet haben. Gesprächspartner aus Weißrussland, Norwegen und Japan schildern dem Filmemacher ihren Alltag in radioaktiv verseuchter Umgebung.

Fortgesetzt wird der ARTE-Themenabend um 21.45 Uhr mit dem Dokumentarfilm "Die Reise zum sichersten Ort der Erde", der sich mit der noch immer ungelösten Frage nach Endlagern für Atommüll beschäftigt. Um 23.30 Uhr schließt sich der Dokumentarfilm "Der russische Specht" an, der ein verstörendes Licht auf den Umgang mit der Tschernobyl-Reaktorkatastrophe in hermetisch abgeriegelten militärischen Sperrzonen in der Ukraine wirft.

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