Sommerpause der Sonntagabend-Unterhaltung

„Tatort“: Münster-Wiederholung auf Augenhöhe mit Schweiger-Premiere

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Auch in der Wiederholung ein Quotenhit: der Münster-„Tatort: Mord ist die beste Medizin“ mit Publikumsliebling Jan Josef Liefers (rechts: Josef Ostendorf).

Lang wie selten fällt die „Tatort“-Pause 2016 aus - seit Anfang Juni laufen am Sonntagabend nur Wiederholungen.

Entsprechend verhalten fallen dieser Tage die Einschaltquoten bei Deutschlands prominentester Krimireihe aus. Es sei denn, die Publikumslieblinge aus Münster sind an der Reihe. Zwar büßte auch der „Tatort: Mord ist die beste Medizin“ mit den Ermittlern Boerne (Jan Josef Liefers) und Thiel (Axel Prahl) im Vergleich zur Erstsendung einiges an Resonanz ein (13,13 Millionen Zuschauer im September 2014).

Dennoch kam die Wiederholung des Films im Zuge der „Tatort“-Sommerpause auf eine Reichweite, die manche Sonntagabendpremiere der jüngeren Vergangenheit in den Schatten stellt: Erstaunliche 7,52 Millionen Menschen schalteten den Konservenkrimi im Ersten ein. Zum Vergleich: Die „Tatort“-Folgen „Benutzt“ (aus Köln, 6,67 Millionen Zuschauer), „Wer bin ich?“ (aus Wiesbaden, 7,06 Millionen Zuschauer) und „Verbrannt“ (aus Norddeutschland, 7,20 Millionen Zuschauer) kamen jeweils zur Erstausstrahlung allesamt schlechter weg. 

Pikant: Nur knapp unterbot der wiederholte Münster-Schwank die Quote des wesensmäßig sehr selbstbewussten Kollegen Til Schweiger, der mit der Episode „Fegefeuer“ Anfang des Jahres 7,69 Millionen Fans erreichte. Das Ende der „Tatort“-Sommerpause ist übrigens in Sicht: Am 21. August wird erstmals nach zweieinhalb Monaten wieder ein neuer „Tatort“ zu sehen sein - zeitgleich zum im ZDF übertragenen letzten Wettkampftag der Sommerspiele in Brasilien. Die Kölner Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) ermitteln in der Episode „Durchgedreht“ die Hintergründe einer Familientragödie.

tsch

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