Auf Blue-ray & VoD

„London Has Fallen“ jetzt auch fürs Wohnzimmer

+
Sieht nur aus wie das Cover für einen Bond-Film, gehört aber zum Action-Kracher „London Has Fallen“. Darin fällt die britische Hauptstadt bei einer Staatstrauerfeier einem Terroranschlag zum Opfer.

Auf Staatschefs und Wahrzeichen haben es Terroristen in „London Has Fallen“ abgesehen. Modischen Stil bewahren dabei dennoch alle.

London sollte zerstört werden - und lange Zeit schien es so, als wolle sich keiner darum kümmern. Nachdem Fredrik Bond als Regisseur der Fortsetzung von „Olympus Has Fallen“ (2013) ausgestiegen war, kursierten diverse Namen als mögliche Nachfolger. Geworden ist's am Ende Babak Najafi („Banshee“). Geholfen hat das Tohuwabohu bei der Realisierung von „London Has Fallen“ (2015), einem letztlich ziemlich belanglosen Film, sicher nicht. Immerhin: Man kann sich auf reichlich schicke Bilder im Heimkino einstellen.

Doch von vorne: Der US-Film-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) konnte den Verlust seiner Familie im Vorgänger noch nicht überwinden, und auch die Schäden am Weißen Haus sind nach einem nordkoreanischen Terrorangriff erst seit Kurzem beseitigt. Da geht es schon wieder los: Dem Muster des ersten Teils folgend, muss sich der abziehbildhafte US-Boss übermenschlich erscheinender Terror-Horden erwehren - diesmal eben in London.

Selbstredend muss Asher mit der Misere nicht alleine klarkommen, das wäre ja auch ziemlich unrealistisch. Die Drecksarbeit erledigt sein einst in Ungnade gefallener Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler). Der zähe Bodyguard, der in seinem Gebaren und mit seinen Anzügen immer ein wenig an 007 erinnert, rettete dem Präsidenten schon einmal das Leben und muss nun wieder ran. Terror, Actionkost und Style - das bekommt man schon irgendwie zum Blockbuster geschustert, dachten sich die Macher offenbar. Filmisch wertvoll? Kaum. Stilvoll? Absolut.

Erhältlich auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

tsch

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren