Sky setzt den Wachstumskurs fort

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Carsten Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Sky-Deutschland, kann mit guten Abo- und Umsatz-Zahlen in den anstehenden Rechtepoker um die künftige Bundesliga-Ausstrahlung ziehen.

Mit der Verhandlungsrunde für die künftigen Bundesliga-Fernsehlizenzen wird es plötzlich wieder ernst für Sky.

Unternehmenschef Carsten Schmidt möchte sicher nicht den Wachstumskurs gefährden, dadurch dass die von ihm geführte Pay-Plattform wichtige Rechte und damit mittelbar Kunden verliert. Umso wichtiger, dass er in den anstehenden Rechte-Poker mit Selbstbewusstsein und guten Zahlen gehen kann. Laut aktuellen Unternehmensveröffentlichungen steigerte Sky den Umsatz im dritten Geschäftsjahresquartal 2015/2016 um zehn Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Die Kundenzahl stieg netto um 73.000 auf nun insgesamt 4.567.000 Abonennten. Damit springt unter dem Strich sogar ein kleiner operativer Gewinn in Höhe von drei Millionen Euro im dritten Quartal heraus. "Unseren eingeschlagenen Wachstumskurs haben wir auch im dritten Quartal erfolgreich fortgesetzt", lässt sich Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Sky Deutschland, zitieren. "Ein zweistelliges Umsatzplus, 73.000 neue Kunden in Deutschland und Österreich, ein operativer Gewinn von drei Millionen Euro sowie Zuschauerzahlen auf Rekordniveau untermauern die Attraktivität unseres Angebots. Die steigenden Nutzungszahlen der Sky Programme - linear und insbesondere on demand - sowie der sehr erfolgreiche Produktlaunch von Sky Box Sets bestätigen uns auf dem Weg, ein noch besseres Entertainmenterlebnis für die ganze Familie zu bieten. Wir werden daher auch künftig konsequent in hochattraktive, relevante Inhalte und Services investieren und unser Engagement bei eigenproduzierten Inhalten spürbar ausbauen." Der baldige Drehstart des ambitionierten Serienprojekts "Babylon Berlin" markiere erst den Startpunkt dieser Entwicklung, betont Schmidt.

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